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Vermögensverwalter: Dax 2014 bei 10.000 Punkten?

48 Prozent der unabhängigen Vermögensverwalter trauen dem Dax zum Jahresende 2014 einen Stand von mehr als 10.000 Punkten zu. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Dab Bank unter knapp 70 Finanzprofis. Ein Viertel der Befragten rechnet hingegen damit, dass der deutsche Leitindex in zwölf Monaten unter 9.000 Punkten liegt. Weitere 27 Prozent gehen von einem Stand zwischen 9.000 und 10.000 Punkten aus.

Vermögensverwalter prophezeien Aktienmärkten 2014 mehrheitlich ein gutes Jahr.

Im Durchschnitt prognostizieren die Finanzprofis einen Jahresendkurs von 9.590 Zählern. Die Bandbreite der Prognosen von Pessimisten und Optimisten reicht dabei von 6.000 bis zu 12.000 Zählern. Zum Zeitpunkt der Befragung Ende November/Anfang Dezember hatte der Dax bei rund 9.400 Punkten notiert. 14 Prozent der befragten Finanzprofis glauben, dass sich 2014 im internationalen Vergleich der Deutsche Aktienindex am besten entwickeln wird. Damit steht der DAX an dritter Stelle, gleichauf mit dem brasilianischen Bovespa.

Asiatische Märkte mit größtem Potenzial

Noch besser schätzen die Vermögensverwalter die Entwicklung der asiatischen Indizes ein. Wie im vergangenen Jahr bescheinigen die meisten Vermögensverwalter dem chinesischen Markt das größte Potenzial. 21 Prozent sind der Meinung, dass sich der Shanghai Composite 2014 am besten entwickeln wird. Es folgt der japanische Nikkei mit 16 Prozent der Stimmen.

Gold vor Erholung?

Nach der schwachen Entwicklung im Jahr 2013 glauben die meisten unabhängigen Vermögensverwalter an eine Erholung des Goldpreises im kommenden Jahr. 58 Prozent rechnen damit, dass der Goldpreis wieder steigt und Ende 2014 einen Kurs von 1.300 Dollar pro Feinunze oder mehr erreicht. 27 Prozent trauen dem Edelmetall sogar einen Sprung über die 1.500 Dollar-Marke zu. Lediglich zehn Prozent erwarten einen Stand unter 1.000 Dollar. Im Durchschnitt prognostizieren die Befragten einen Goldpreis von 1.324 Dollar pro Feinunze.

Zinsen 2014 unverändert?

In diesem Jahr wurden die Finanzprofis erstmals zur Entwicklung des Zinsniveaus befragt. Die europäische Zentralbank hatte den Leitzins im November dieses Jahres auf den historischen Niedrigstand von 0,25 Prozent gesenkt. 60 Prozent rechnen hier mit einem unveränderten Stand im Jahr 2014. Lediglich acht Prozent der Befragten erwarten einen Anstieg des Leitzinses und 32 Prozent glauben sogar, dass das Zinsniveau noch weiter fällt.

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