Mit Anleihen Rendite erwirtschaften – aber wie?

Ungläubiges Kopfschütteln – so könnte die Reaktion ausfallen, wenn künftige Generationen auf die aktuelle Lage an den internationalen Kapitalmärkten, auf die Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken und auf die neuesten Ideen von Geschäftsbanken zurückblicken.

Gastbeitrag von Alexander Lehmann, Invesco

„Sollten sich Anleger für eine Fondslösung entscheiden, gilt es darauf zu achten, dass der Fondsmanager sich nicht akribisch an einen Vergleichsindex halten muss.“

Strafzinsen auf Spar- und Girokonten also waren Ende 2014 die Antwort einiger Geldhäuser in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf die extreme Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank.

Okay, werden spätere Beobachter sagen, vielleicht war die lockere Geldpolitik der EZB angesichts der Schuldenkrise in der Eurozone tatsächlich nötig, auch wenn sie die Renditen von einem Rekordtief zum nächsten geschickt hat. Aber so drastische Maßnahmen wie Strafzinsen? Hatten die Anleger damals keine Alternativen?

Keine Alternativen zu Strafzinsen?

Doch, hatten sie! Zu diesem Schluss werden hoffentlich nicht erst künftige Generationen kommen, sondern schon die heutigen Anleger. Denn diese hoffnungsvolle Botschaft gilt nicht nur für Aktieninvestoren, die höhere Risiken eingehen können oder wollen – auch Anleger, deren Risikoprofil eher zu Anleiheinvestitionen passt, haben Ende 2014 Alternativen zu Strafzinsen. Immer vorausgesetzt, die Anlagelösung ist richtig gemacht.

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Wer mit Anleihen viel versprechende Chancen nutzen und attraktive Renditen erzielen möchte, dessen Investition muss folgende Voraussetzungen erfüllen: Sie muss weltweit ausgerichtet, flexibel angelegt, benchmarkunabhängig und auch sonst ohne Beschränkungen, marktgetrieben und vor allem aktiv sein.

Experten sprechen von einer globalen Anleihestrategie mit Total-Return-Ansatz. Und so funktioniert die neudeutsch auch „Global Total Return Bond“-Strategie genannte Vorgehensweise.

Seite zwei: Nicht nur auf eine Anleiheart beschränken

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