DeAWM will Anleihenbereich ausbauen

Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) meldet hohe Zuflüsse in ihrem Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren. Seit Jahresbeginn gab es alleine in Anleihefonds Nettomittelzuflüsse in Höhe von mehr als 5,5 Milliarden Euro.

Stefan Kreuzkamp, DeAWM, sieht gute Chancen für Absolute Return im Anleihebereich.

Alleine der von Claus Meyer-Cording gemanagte Deutsche Invest I Euro Bonds (Short) habe in diesem Jahr mehr als 1,5 Milliarden Euro an frischem Geld anziehen können. Damit steuere die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank auf ein Rekordjahr zu.

Nachfrage von Profi- und Privatanlegern

Inzwischen lägen von den gut 490 Milliarden Euro, welche Deutsche AWM in aktiven Strategien verwaltet, mehr als die Hälfte in Rentenmandaten. Dabei sei die Nachfrage sowohl von institutioneller als auch von Retailseite sehr hoch.

Den großen Erfolg führt Stefan Kreuzkamp, CIO für Europa, den Nahen Osten und Afrika, vor allem auf das breite Angebot und die Expertise der Deutsche AWM-Fixed-Income-Plattform zurück: „Die Kunden wollen eine risikoarme Anlage, planbare Erträge und vor allem kein Geld verlieren – da ähneln sich private- und institutionelle Kunden. Angesichts des aktuellen Niedrigzinsumfeldes und der komplexen Situation an den Finanzmärkten ist dies aber nur sehr schwer zu erreichen.“

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Weltweites Spezialisten-Team

Deutsche AWM hat zu diesem Zweck ein Team an Spezialisten weltweit aufgesetzt, um die sich ergebenden Opportunitäten erkennen und nutzen zu können. Ein Wettbewerbsvorteil sei auch die vor zwei Jahren erfolgte Verschmelzung und Bündelung der Kompetenzen der bis dahin unabhängig voneinander agierenden Fixed Income-Teams aus dem Asset und Wealth Management der Deutschen Bank unter einem Dach.

Seite zwei: Chancen für Dollar-Anleihen

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