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8. Dezember 2014, 08:45
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Nebenwerte: Small wird wieder beautiful

Im laufenden Jahr haben sich die Aktien von Firmen kleiner und mittlerer Marktkapitalisierung, den so genannten Small Caps, schlechter entwickelt als Standardwerte. Doch gerade daraus ergeben sich nach Ansicht von Thomas Angermann, Fondsmanager des UBS European Small Caps Fund, nun Chancen.

Angermann-Thomas UBS-Kopie in Nebenwerte: Small wird wieder beautiful

Thomas Angermann, UBS: “Small Caps können wachstumsstarke Märkte schnell besetzen.”

“Nebenwerte sind jetzt günstiger bewertet als die großen Konzerne.” Setze man den Firmenwert in Relation zu den für 2015 erwarteten Gewinnen vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen, wiesen Small Caps einen Multiplikator von 6,5 auf. Bei ihren höher kapitalisierten Pendants betrage die Kennziffer im Schnitt 7,5.

Schnelles Wachstum erwartet

“Da bei den Nebenwerten im kommenden Jahr zugleich ein schnelleres Wachstum zu erwarten ist, sind Small Caps derzeit attraktiver”, urteilt Angermann. “Und das gilt auch für das Kurs-Gewinn-Verhältnis.” Dieses dynamische Wachstum der Small Caps habe seinen Grund: Wenn es darum gehe, wachstumsstarke Zukunftsmärkte zu besetzen, gelten kleinere Firmen als schneller und wendiger, ähnlich wie Schnellboote. Große Konzerne dagegen würden meist mit langsamen und trägen Tankern verglichen.

Attraktive Übernahmekandidaten

“Das daraus resultierende rasante Wachstum bei den kleinen Unternehmen spiegelt sich dann auch stärker im Ergebnis wider”, so der Experte. Gerade diese Fähigkeit, wachstumsstarke Märkte rasch zu besetzen, machten Small Caps für große Konzerne zudem zu attraktiven Übernahmekandidaten. “Die Chancen dafür ergeben sich aus dem gegenwärtigen niedrigen organischen Wachstum der Large Caps”, erläutert Angermann.

“Dazu kommt, dass viele Konzerne über starke Unternehmensbilanzen mit hohen Cash-Quoten verfügen. Dies alles dürfte dafür sorgen, dass die Übernahmeaktivität am Markt anhält und die Anzahl der Deals auch 2015 nicht schrumpfen wird.”

Seite zwei: Dynamik der Weltwirtschaft als Treiber

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