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27. Februar 2014, 09:00
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State Street: Aktien-Anleger voller Vertrauen

Profianleger bleiben weltweit risikofreudig. Der Investor-Confidence-Index (ICI) der US-Investmentgesellschaft State Street steigt im Februar um 8,7 auf 123 Punkte.

State Street

Hauptsächlich trug das größere Vertrauen nordamerikanischer Investoren, das um 12,3 Punkte auf 125,5 Punkte kletterte, zu der Steigerung des gloablen ICI bei. In Europa und Asien zeigten die Anleger weniger Risikofreude. Der europäische Index fiel sogar leicht von der revidierten Januar-Marke von 112,8 Punkten auf 110,6 Punkte. Der Asien-ICI kletterte um 3,3 Punkte auf 106,6 Punkte.

Index soll tatsächliches Kaufverhalten abbilden

„Schwächere US-Daten und Schwierigkeiten in den Schwellenländern haben Ende Januar, Anfang Februar eine dramatische Korrektur auf den globalen Aktienmärkten ausgelöst. Langfristig orientierte Anleger verfielen jedoch nicht in Panik, sondern sahen darin eine Gelegenheit zu Aktienkäufen. Deswegen stieg das Investorenvertrauen überall außer in Europa“, sagte Michael Metcalfe, Senior Vice President und Head of Multi-Asset Strategy bei State Street Global Markets.

Der Index wurde von Kenneth Froot und Paul O’Connell entwickelt. Er misst das Anlegervertrauen oder die Risikobereitschaft der Anleger quantitativ, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufsverhalten institutioneller Anleger analysiert. Der Index definiert Änderungen in der Risikobereitschaft von Anlegern folgendermaßen: Je größer der Portfolioanteil von Aktien, desto größer ist auch die Risikobereitschaft oder das Vertrauen der Anleger. Ein Stand von 100 gilt dabei als neutral. Bei diesem Wert halten sich Aufstockung und Abbau langfristiger Risikopositionen die Waage. Im Unterschied zu umfragebasierten Barometern beruht der ICI auf tatsächlich erfolgten Transaktionen institutioneller Anleger und nicht auf Meinungen.

Politische Unruhen stören Aktionäre aktuell kaum

“Zu Anfang dieses Jahres haben die Institute weitreichende Zukäufe zu ihren Portfolien getätigt. Weder die Sorge um das Anziehen der Zinsen in China oder über das US-Wachstum, noch die politischen Turbulenzen in der Türkei, Argentinien, Thailand und Ukraine haben dem einen Abbruch getan. Unsere Daten zeigen regionale Schwächen, besonders durch die lustlose Nachfrage nach kontinentaleuropäischen Aktien“, sagt O’Connell zu den Februar-Ergebnissen.

Die State Street Corporation ist Dienstleister für institutionelle Investoren. Mit 19,9 Billionen Euro unter Verwahrung und Administration und 1,7 Billionen Euro under Management per Ende Dezember 2013. (mr)

Foto: Shutterstock

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