21. Oktober 2014, 12:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Nachhaltigkeitsratings bei Unternehmensanleihen positiv

Die Rolle von Nachhaltigkeitsratings ist Gegenstand einer Corporate Bonds-Studie von Oekom Research, die durch die Ampega Investment GmbH und die Bankhaus Schelhammer & Schattera KAG sowie weitere Vermögensverwalter unterstützt wurde.

Hassler Robert-oekom in Studie: Nachhaltigkeitsratings bei Unternehmensanleihen positiv

Robert Haßler, Oekom Research

“Es zeigt sich, dass eine bessere Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens und damit ein besseres Nachhaltigkeitsrating mit einer höheren Eigenkapitalquote einhergehen”, erläutert Robert Haßler, CEO von Oekom Research, eines der Kernergebnisse der Studie.

“Anleger, die sich bei der Anlageentscheidung am Oekom Prime-Status orientieren, halten damit Wertpapiere von Unternehmen mit einer überdurchschnittlich hohen Eigenkapitalquote im Portfolio.” Den Oekom Prime-Status erhalten Unternehmen, die die branchenspezifischen Anforderungen an das Nachhaltigkeitsmanagement erfüllen.

Eigenkapitalquote als Erfolgsfaktor

Die Eigenkapitalquote kann als Indiz für die Fähigkeit der Unternehmen interpretiert werden, ihren Verpflichtungen aus der Emission ihrer Anleihen, also der Zahlung von Zinsen und der Rückzahlung des Kapitals, nachzukommen. Nicht nur aus Sicht der Investoren ist dabei interessant, dass der umgekehrte Zusammenhang nicht festgestellt werden konnte.

Nach dem Motto “Nachhaltigkeit muss man sich leisten können” gebe es immer wieder kritische Stimmen, die darauf verweisen, dass sich nur wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement leisten können und im Rahmen von Nachhaltigkeitsratings entsprechend positiv bewertet werden.

Wirtschaftlicher Erfolg keine Voraussetzung für gutes SRI-Rating

Eine solche Verbindung sei bei der Analyse nicht gefunden werden. Wirtschaftlicher Erfolg ist demnach keine Voraussetzung für ein gutes Nachhaltigkeitsrating. Es gebe vielmehr klare Hinweise darauf, dass die Kausalität “erst nachhaltig, dann wirtschaftlich erfolgreich” lautet.

Foto: Oekom Research

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Deutsche Betriebsrente kommt: Ver.di wird Sozialpartner

„Die Deutsche Betriebsrente“ – eine Kooperation für das Sozialpartnermodell von Talanx und Zurich Gruppe Deutschland – freut sich auf ihren ersten Kunden: Die Talanx AG, Hannover, und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Berlin, haben sich im Rahmen ihrer Verhandlungen darauf verständigt, das erste Sozialpartnermodell in Deutschland zu etablieren.

mehr ...

Immobilien

Trotz Kurssturz: Corestate operativ auf Kurs

Die Corestate Capital Holding S.A., unter anderem Muttergesellschaft des Fondsanbieters Hannover Leasing, betont vor dem Hintergrund der gestrigen Kursentwicklung “den durchweg positiven operativen Geschäftsverlauf in 2019 und die attraktiven Wachstumsaussichten über alle Geschäftsfelder und Produkte hinweg”.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche unterschätzen Erträge bei der Geldanlage

Die Zinsen für Spareinlagen sinken auf immer neue Tiefstände. Doch davon wollen viele Sparer nichts wissen und erwarten satte Erträge, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Insbesondere junge Anleger rechnen mit fantastischen Gewinnen nahe der Zehn-Prozent-Marke – eine riskante Fehleinschätzung.

mehr ...

Berater

P&R: Weitere Anlegerklage gegen den Vertrieb abgewiesen

Ein Vertrieb, der Container der inzwischen insolventen P&R-Gruppe an eine Anlegerin verkauft hatte, hat seine Pflicht zur Plausibilitätsprüfung nicht verletzt. Das geht aus einem weiteren klageabweisenden Urteil hervor, das die Kanzlei Dr. Roller & Partner aus München erstritten hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Holger Fuchs verlässt Deutsche Finance

Nach mehr als 13 Jahren Tätigkeit für die Deutsche Finance Group – unter anderem als Vorstand Marketing und zuletzt Geschäftsführer der Deutsche Finance Networks – geht Holger Fuchs andere Wege.

mehr ...

Recht

BTC-Echo: BaFin löscht ihre eigene Warnung

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Meldung zu dem “begründeten Verdacht”, die BTC-Echo GmbH biete ein Wertpapier in Form eines “Security Token” ohne einen (erforderlichen) Prospekt öffentlich an, wieder von ihrer Website genommen.

mehr ...