Bundesanleihen geben nach, Periperheriebonds klettern deutlich

An den Bondmärkten war das Kaufinteresse für Anleihen der Euro-Peripherie am Montag ausgeprägt. Bundesanleihen gaben allerdings nach.

Periperheriebonds steigen deutlich.

Die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen aus Italien, Spanien und Portugal sanken um jeweils rund sieben Basispunkte. Die Rendite zehnjähriger griechischer Anleihen brach um 75 Basispunkte ein und lag zuletzt bei 8,83 Prozent.

Nach der Vereinbarung am Freitag, die eine Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland durch die Institutionen um vier Monate vorsieht, hat die Regierung in Athen bis zum Abend Zeit, eine Liste mit konkreten Maßnahmen vorzulegen, um die weitere Finanzierung zu sichern.

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“Die größten Hindernisse für eine Vereinbarung sind nun überwunden”, schrieb Lena Komileva, leitende Volkswirtin bei G Plus Economics Ltd., “das schafft die Voraussetzung für eine starke von Risikobereitschaft getriebene Rally und gewisse Lockerung bei den Renditen der Kernländer zugunsten der Peripheriemärkte am Montag”.

Impulse können auch die um 10.00 Uhr (MEZ) erwarteten Ifo- Zahlen für Februar geben. Von Bloomberg befragte Volkswirte erwarten beim Geschäftsklima einen Anstieg auf 107,7 Zähler.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe gab drei Basispunkte ab und lag zuletzt bei 0,39 Prozent. Der Bund-Future sank um 33 Basispunkte auf zuletzt 158,49 Zähler.

Zehnjährige Treasuries waren kaum verändert. Marktteilnehmer richten ihr Augenmerk auf die Anhörung von Fed-Chefin Janet Yellen im US-Senat. Sie erwarten sich davon Anhaltspunkte für den Zeitpunkt der ersten Zinsanhebung in den USA.

Quelle: Bloomberg

Foto: Shutterstock

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