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BVI empfiehlt Sparpläne

Wer in Sparpläne investiert, spart mit Köpfchen. Das meint der deutsche Fondsverband BVI und empfiehlt dieses Vorgehen auch Kunden mit kleinem Geldbeutel.

“Viele Sparer scheuen eine Anlage in Wertpapieren, weil sie annehmen, dafür nicht das nötige Vermögen zu haben. Doch das ist ein Trugschluss: Eine rentable Wertpapieranlage ist bereits für 25 Euro monatlich möglich – mit einem Sparplan auf Investmentfonds”, heißt es vom Verband. Mit einem einfachen Sparplan könnten Sparer bereits mit kleinen monatlichen Beträgen ein Wertpapiervermögen bilden.

Einfach und flexibel

Weiter lautet die Empfehlung: Sparpläne auf Investmentfonds sind einfach und flexibel. Die Sparer bestimmen, wie viel sie monatlich sparen möchten und in welche Fonds das Geld fließen soll. Das können aktive Fonds sein, die in Aktien, Immobilien, Anleihen oder in einen Mix verschiedener Assetklassen investieren. Möglich sind inzwischen auch Sparpläne auf passive Fonds, im Fachjargon ETFs genannt. Ein weiterer Clou: Anders als bei anderen Verträgen können Anleger die Sparraten flexibel jederzeit nach oben und unten anpassen. Weitere Vorteile von Sparplänen: Sparer müssen sich nicht zeitlich binden, sondern können über das angesparte Kapital bei einem finanziellen Engpass börsentäglich verfügen, mit dem Sparen aussetzen oder den Sparplan ganz auflösen. Sie sind auch nicht an die gewählten Produkte gebunden, sondern können diese nach Belieben wechseln.

Dass sich Fondssparpläne lohnen, zeigen die Ergebnisse der Vergangenheit. Wer in den letzten 30 Jahren monatlich regelmäßig 100 Euro in Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland sparte, erzielte eine durchschnittliche Rendite von 7,8 Prozent und verfügte Ende 2014 über ein Vermögen von rund 136.600 Euro. Die Einzahlungen von insgesamt 36.000 haben sich damit mehr als verdreifacht. Sparer die im gleichen Zeitraum für Mischfonds – also Fonds mit Aktien und Anleihen – bevorzugten, verfügten Ende 2014 über rund 96.000 Euro. Dies entspricht einer durchschnittlichen Rendite von 5,9 Prozent. Wer dagegen in den letzten 30 Jahren auf Immobilienfonds setzte, bildete mit einer jahresdurchschnittliche Rendite von 4,1 Prozent ein Vermögen von über 70.000 Euro und konnte damit seine Ersparnisse mehr als verdoppeln. (mr)

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