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Unicredit und Santander verschmelzen Fondstöchter

Die italienischen Großbank Unicredit  und die spanische Bank Santander haben sich endgültig auf die Fusion ihrer beiden Fondstöchter Pioneer und Santander Asset Management geeinigt. Der Vertrag sei unterzeichnet wie Unicredit am Mittwoch mitteilte.

Fusion von Pioneer Investments und Santander AM ist beschlossen

Ein vorläufiges Abkommen [1] war bereits am 23. April besiegelt worden. Demnach sollen Unicredits Vermögensverwalter Pioneer und Santander Asset Management zu einer neuen Gesellschaft verschmelzen. Unicredit und Santander bleiben mit jeweils einem Drittel an der neuen Gesellschaft beteiligt. Ein weiteres Drittel halten die amerikanischen Private-Equity-Firmen Warburg Pincus und General Atlantic. Die Verschmelzung soll 2016 abgeschlossen werden.

400 Milliarden Euro in der Verwaltung

Die neue Gesellschaft soll ein Vermögen von rund 400 Milliarden Euro verwalten. Das neu entstehende Unternehmen soll Medienberichten zufolge den Namen der größeren Gesellschaft, Pioneer Investments, tragen. Pioneer bringt aus 28 Ländern insgesamt 225 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen mit, Santander 172 Milliarden Euro. Mit fast 400 Milliarden Euro verwalteten Vermögen rücken sie unter die zehn größten europäischen Vermögensverwalter. Unicredit hatte für Pioneer lange einen Partner gesucht, um neue Märkte zu erschließen. Verhandelt wurde gut ein Jahr.

Quelle: dpa-AFX

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