Wasserverbrauch als ökonomischer und ökologischer Treiber

20 Prozent der Grundwasservorräte sind übernutzt

Bis 2050 werden schätzungsweise fast zehn Milliarden Menschen auf unserer Erde leben, und bereits heute gelten 20 Prozent der Grundwasservorräte als übernutzt. Zudem wird der Energiebedarf stetig steigen, insbesondere durch die aufstrebenden Nationen wie China und Indien. Auch wenn das Szenario, das der UNESCO-Weltwasserbericht beschreibt, eher düster anmuten mag, so gibt es doch für die Zukunft eine Menge Chancen und Möglichkeiten, um die langfristige Versorgung mit Wasser zu gewährleisten.

Verbesserte Klimabilanz

Aus Sicht des Wassersektors sind die Erneuerbaren Energien wie Windkraft und Fotovoltaik eindeutig die nachhaltigsten Erzeugungsmethoden. Die konsequente Investition in den Sektor Erneuerbare Energien in nahezu allen Ökoworld-Fonds führt neben einer verbesserten Klimabilanz auch dazu, aktiv den weltweiten Wasserverbrauch zu senken. Klimaschutz bedeutet hier also auch gleichzeitig Wassersparen.

Schonung der Ressource Wasser

Unser Wasserthemenfonds nimmt sich des Problems in besonderer Weise an und investiert nur in Unternehmen, die mit ihrem Wirken aktiv zur Schonung der Ressource Wasser beitragen. So sind sowohl die Schweizer Firma Geberit, Hersteller besonders wassersparender Armaturen, als auch das Unternehmen VA Tech, das Trink- und Abwasserleitungen in Indien modernisiert, Teil der investierten Unternehmen.

Vorteile des Organic Farming

Auch die gezielte Anlage in ökologisch-nachhaltige Lebensmittelproduktion ist ein wichtiger Beitrag zur Verringerung des Gesamtwasserverbrauchs. Organic Farming, wie es u. a. der amerikanische Biolebensmittelproduzent Hain Celestial betreibt und fördert, verzichtet konsequent auf die Verwendung chemischer Pestizide und ist so ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung sauberen Grundwassers.

Süßwasservorräte begrenzt

Der Vorrat an Süßwasser auf unserer Erde ist begrenzt, aber wir können durch unser Handeln dazu beitragen, dass diese lebenswichtige Ressource auch den nachfolgenden Generationen zur Verfügung steht.

Fazit. Der Umgang mit Wasser sollte immer kritisch hinterfragt werden. Bei der Unternehmensauswahl für Ökoworld-Fonds ist das Thema nachhaltiger Umgang mit Wasser ein allgegenwärtiges und gewichtetes Kriterium.

Foto: Andreas Varnhorn

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