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Der glaubwürdige Wohlfühlfonds

Die Keimzelle „Ökovision“ blickt als Vertreter der ersten Stunde auf eine beeindruckende Geschichte zurück und hat die Zeichen der Zukunft bereits seit über 20 Jahren erkannt. Lange bevor es Begriffe wie „Dekarbonisierung“, „Divestment“, „Nachhaltigkeit“, „LOHAS“ oder „fossil free“ überhaupt gab. Gastbeitrag von Gunter Schäfer, Ökoworld.

Gunter Schäfer ist Direktor Marketing und PR bei der Ökoworld AG, Hilden.

Die ethisch-ökologische Vermögensberatung Ökoworld AG, vormals versiko, feierte im Jahr 2015 ihr 40-jähriges Bestehen seit Gründertagen. Die Tochter der Ökoworld AG, die hauseigene Kapitalanlagegesellschaft Ökoworld LUX S.A., beging auch im vergangenen Jahr ihren 20. Geburtstag seit der Genehmigung im Jahr 1995. Der erste Investmentfonds, den diese Kapitalanlagegesellschaft dann im Jahr 1996 zur Welt brachte, ist der Ökoworld Ökovision Classic.

Energieeffizienzklasse AA+

Als entscheidende Orientierungshilfe zur Energieeffizienz eines Investmentfonds dient die Klimabilanz. Durch die Investitionen werden zwangsläufig auch Treibhausgasemissionen mitfinanziert.

In einer Studie des Schweizer Unternehmens South Pole Group im Auftrag der Verbraucherzentrale

Bremen wurde eben dieser Klima-Fußabdruck verschiedener Investmentfonds unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse der Studie wurden dann im Verhältnis zum Aktienindex MSCI World analysiert. Unter anderem wurde hier auch der Ökoworld Ökovision Classic untersucht und konnte mit einem hervorragenden Ergebnis überzeugen. Im Vergleich zum MSCI World wurden durch die im Ökovision enthaltenen Unternehmen 73 Prozent weniger Treibhausgasemissionen verursacht und das bei einer Jahressperformance im Jahr 2015 von 14,47 Prozent und einem überzeugendem Track Record. Diese Werte verdeutlichen die enorme Energieeffizienz des Fonds und bestätigen neben der Effektivität des Nachhaltigkeitsscreenings auch die des Investitionsscreenings. Gewinn geht doch meistens vor Sinn.

Die Energieeffizienz eines Investmentfonds interessierte anfangs höchstens Umweltaktivisten und emotionale Weltverbesserer. Gewinnmaximierung und Gier unterdrückten die Tugenden Ökologie, Soziales und auch Ethik konsequent. Der Ökovision Classic ist eine der Keimzellen, die dafür gesorgt haben, dass mittlerweile genauer hingeschaut wird. Der Appell und das Statement sind klar: Das Bewusstsein bestimmt die Zukunft. Auch wenn  die ökologische Geldanlage als Marathonlauf betrachtet gerade einmal das Stadion verlassen hat und der allergrößte Teil der Strecke noch nicht bewältigt ist, hat sich Ökovision bereits als Anführer gut von der Masse abgesetzt, die sich gerade mal die Sportschuhe schnürt.

Seite zwei: Vom „Freundeskreis ökologisches Investment eV“ zum globalen Asset Manager [1]

Vom „Freundeskreis ökologisches Investment eV“ zum globalen Asset Manager

Nach fünf Jahren der Gründungsvorbereitung entstand im Jahr 1988 aus der Öko-Szene eine eigene Bank, die Ökobank – für den zu diesem Zeitpunkt schon seit 15 Jahren tätigen Versicherungsmakler versiko der ideale Partner. Mit dem „Freundeskreis ökologisches Investment eV“ gewann die Projektumsetzung im Jahr 1990 erste Konturen. Der Freundeskreis untersuchte europaweit ähnliche Finanzprodukte und warb für die Idee eines glaubwürdigen Öko-Fonds. Im Jahr 1992 bildete sich der erste Anlageausschuss für Ökovision, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass er sich einmal so bezeichnen würde. Am 2. Mai 1996 konnten Alfred Platow & Co. endlich jubeln. Denn an diesem Tag kam Ökovision zur Welt, Gewicht: 15,4 Millionen D-Mark. Den größten Teil des Startkapitals stellte die Continentale Lebensversicherung AG aus der Mittelverwendung für die versiRente. Die übrige Summe stammte von engagierten Privatkundinnen und -kunden.

Für den Humanismus und gegen Überlebensrisiken

Die Schwerpunkte der Ökoworld-Investments sind Gesundheit, Ernährung, Wasserversorgung und Bildung. Auch die erneuerbaren Energien, umweltfreundliche Mobilität, intelligente Kommunikation und nachhaltiges Bauwesen gehören dazu. Ausschlaggebender Beweggrund für Ökovision-Anleger ist, im Vorfeld immer zu überdenken: Wie alt möchte ich werden, und wie erreiche ich das Alter in einem bestmöglichen Umfeld? Denn bei Ökoworld werden Unternehmen ausgeschlossen, die das Menschsein behindern. Dazu gehören – um nur einige zu nennen – Atomkraft, Öl, die Chemieindustrie oder Konzerne, die z. B. Sklaverei oder Menschenhandel tolerieren. Es ist verbindlich festgelegt, wo investiert wird und wo nicht. Entscheidend ist dabei vor allem, dass der Mensch in den Mittelpunkt gestellt wird.

Das Beste aus zwei Welten

Die Bewertung geeigneter Unternehmen erfolgt mit sehr hohem Aufwand im getrennten Investmentprozess. Das bedeutet, dass nicht die Fondsmanager die Prüfung übernehmen, ob eine Aktie zukunftsfähig oder nachhaltig ist. Das macht das hauseigene Research, und für Ökovision trifft seit 20 Jahren der unabhängige Anlageausschuss die Entscheidung, welche Aktien die Prüfung auf Ethik, Soziales und Ökologie bestehen. Die Fondsmanager unter der Führung von Chief Investment Officer Alexander Mozer wiederum sind erfahrene Kapitalmarktexperten, die als Stockpicker und Trendscouts ihr Handwerk verstehen und einen beeindruckenden Track Record vorweisen können. In den vergangenen Jahren wurde dies durch viele Preise und Auszeichnungen von unabhängiger Seite bestätigt, zuletzt im Januar 2016 mit dem Deutschen Fondpreis, im März mit dem Österreichischen Fonds Preis und auch von der

Verbraucherzentrale Bremen. Diese hat mit Stiftung Warentest im August 2014 ethische und ökologische Kriterien von 46 Investmentfonds bewertet. Ergebnis dieses Vergleichs war: Nur ein Finanzprodukt meidet umstrittene Geschäftsfelder konsequent und erhält 100 Punkte von möglichen 100 Punkten.: Ökoworld Ökovision Classic. Gunter Schäfer ist Direktor Marketing und PR bei der Ökoworld AG, Hilden.

Foto: Ökoworld