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Flexible VV-Fonds schaffen Spagat aus Risikomanagement und Rendite

Das Analyseportal Asset Standard hat sämtliche in Deutschland zugelassenen flexiblen VV-Fonds während des ersten Quartals 2016 unter die Lupe genommen.

VV-Fonds haben mit den Schaukelbörsen zu kämpfen.

Volatile Märkte zeigten sich als Herausforderung

Dieser Zeitraum war für Vermögensverwalter besonders herausfordernd, weil sich während der ersten Monate des Jahres Aktien- und Anleihemärkte gleichermaßen volatil zeigten. Der Kapital Konzept multiflex B des Vermögensverwalters Flaskamp Invest trotzte der schwierigen Marktphase und erreichte im ersten Quartal trotz niedriger Risikokennzahlen eine Rendite von 20,88 Prozent (Vola: 15,84 Prozent, maximaler Drawdown: 3,66 Prozent). Auf Platz zwei glänzt der ERBA Invest OP mit einer Rendite von 17,39 Prozent bei einer Volatilität von 15,16 Prozent und einem Maximum Drawdown von 7,11 Prozent. Knapp dahinter auf Platz drei rangiert der M & W Privat (Rendite: 17,9 Prozent, Vola: 20,63 Prozent, maximaler Drawdown: 7,69Prozent). Hinter dem Erfolgs-Trio folgen auf den Plätzen vier und fünf mit deutlich geringeren Renditen der Kapital all opportunities (Rendite: 9,4 Prozent, Vola: 7,66 Prozent, maximaler Drawdown: 2,86 Prozent) und der P&S Renditefonds (Rendite 8,32 Prozent, Vola: 17,67 Prozent, maximaler Drawdown: 9,36 Prozent).

Flexible Produkte schnitten zuletzt schlecht ab

Dass flexible VV-Fonds für Vermögensverwalter die Königsdisziplin darstellen, zeigt der Blick auf die größten Verlierer im Segment während des ersten Quartals. Der Attila Global Opportunity Fund büßte im Analysezeitraum 22,11 Prozent ein und kann auch bei den Risikokennzahlen (Vola: 34,48 Prozent, maximaler Drawdown: 25,83 Prozent) nicht glänzen. Auf Platz zwei der Flop-Liste folgt der Green Benefit Nachhaltigkeit Plus mit einem Quartalsverlust von 18,71 Prozent (Vola: 32,83 Prozent, maximaler Drawdown: 26,75 Prozent). Auf den dritten Platz kommt mit einem Verlust von 14,48 Prozent der SC Fonds Stars Multi Faktor von Starcapital. Die Risikokennzahlen (Vola: 20,9 Prozent, maximaler Drawdown: 14,63 Prozent) fallen im Vergleich zu den anderen Produkten der Flop-Liste am besten aus. Auf den Plätzen vier und fünf folgen der Fairassetmanagementfunds Flexible (Rendite: -12,98 Prozent, Vola: 23,93 Prozent, maximaler Drawdown: 23,91 Prozent) und der Degussa Bank Portfolio Privat Aktiv (Rendite: -11,89 Prozent, Vola: 44,56 Prozent, maximaler Drawdown: 30,89 Prozent).

Zwar konnten flexible Mischfondsprodukte im ersten Quartal 2016 unter Beweis stellen, dass sie auf schwierige Marktphasen reagieren können, doch bergen flexible Ansätze immer auch Risiken. Anleger sollten sich aus diesem Grund vor dem Kauf flexibler VV-Fonds über die langfristige Entwicklung informieren und ein besonderes Augenmerk auf Risikokennzahlen während schwieriger Marktphasen legen. (tr)

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