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Morgan Stanley profitiert vom wachsenden Anleihehandel

Morgan Stanley vermeldet für das dritte Quartal gute Geschäftszahlen. Der Überschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um über 50 Prozent; das teilte das Unternehmen am Mittwoch in New York mit.

Der Überschuss der Investmentbank Morgan Stanley wuchs im dritten Quartal, getrieben von der Erholung des Anleihegeschäfts.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat im dritten Quartal glänzende Geschäfte gemacht. Der Überschuss wuchs verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 57 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar, wie das Institut am Mittwoch in New York mitteilte.

Brexit beflügelt Anleihehandel

Das Geldhaus profitierte wie die anderen US-Investmentbanken von der Renaissance im Anleihehandel. Angesichts des Brexit-Votums [1] schichteten viele Investoren bei ihren Anlagen in Zinsprodukte um. Das ließ die Einnahmen sprudeln.

Davon profitierte auch Morgan Stanley, obwohl der Konzern zuletzt seinen Anleihehandel nach langer Flaute ausgedünnt hatte. Die Gesamterträge des Konzern legten um 15 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar zu. An den vergangenen Tagen hatten bereits die Konkurrenz von Goldman Sachs , JPMorgan , Citigroup und Bank of America starke Quartalsbilanzen [2] vorgelegt.

 Quartalsbilanz der Deutschen Bank folgt nächste Woche

In der kommenden Woche wird sich zeigen, ob auch die Deutsche Bank [3] von der guten Konjunktur im Anleihegeschäft profitiert hat. Am Donnerstag (27. Oktober) legt das in den vergangenen Wochen an der Börse äußerst kritisch beäugte Institut seine Quartalsbilanz vor. Die Bank hatte lange an einem umfangreichen Handelsgeschäft festgehalten, zuletzt aber auch in diesem Bereich Einschnitte vorgenommen. (dpa-AFX)

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