Sal. Oppenheim Investments startet Fonds auf Unternehmensanleihen

Mit einem neuen Publikumsfonds für Corporate Bonds erschließen die Anlageexperten des Bankhauses Sal. Oppenheim Investments auf der Rentenseite.

Arnd Sieben, Sal. Oppenheim: „Qualitative Prüfung ist wichtiger Bestandteil der Titelselektion“

Im Mittelpunkt des SOP CorporateBondsTotalReturn stehen dabei Investmentgrade-Unternehmensanleihen europäischer Emittenten. Die Portfoliomanager mischen ausgewählte Bonds bei, die das zusätzliche Renditepotenzial spezieller Corporate-Segmente für den Fonds nutzen sollen. „Wir verfolgen keinen klassischen benchmark-orientierten Ansatz, sondern möchten mit aktivem Management bei angemessenem Risiko einen attraktiven Wertzuwachs auch im Niedrigzinsumfeld erzielen“, sagt Frank Kosiolek, Leiter Portfoliomanagement von Sal. Oppenheim.

Quantitativer Ansatz mit qualitativer Prüfung

Besonderes Augenmerk legen die Portfoliomanager der Privatbank auf die Titelauswahl, die sich auf der Aktienseite bereits seit vielen Jahren bewährt hat. Der quantitative Ansatz ermöglicht es dabei, eine sehr große Zahl von potenziellen Investments unter die Lupe zu nehmen, die geeigneten auszuwählen und ein Portfolio zu konstruieren, das die bestmögliche Rendite bei möglichst geringem Gesamtrisiko verspricht.

Mix aus unterschiedlichen Unternehmensanleihen

Um insgesamt ein möglichst ausgeglichenes Risikoprofil zu erreichen, wird das Fondsvermögen über eine Vielzahl verschiedener Unternehmensanleihen gestreut. So werden Anleihen an der Schwelle zwischen Investmentgrade und High Yield (Cross-Over-Corporates) beigemischt. In diesem Segment sehen die Anlageexperten des Bankhauses Wertpapiere mit attraktivem Ertrags-/Risikoprofil und führen dies auf Marktineffizienzen zurück. In Nachrang-Unternehmensanleihen investiert der Fonds derzeit ebenfalls mit dem Ziel, die Rendite zu steigern, ohne das Ausfallrisiko signifikant zu erhöhen.

Zins-Differenzen nutzen

Darüber hinaus möchte das Fondsmanagement mit ausgewählten US-Dollar-Investment-Grade-Unternehmensanleihen von der sich zunehmend unterscheidenden Geldpolitik der großen Notenbanken profitieren. Diese Papiere bieten eine aus Sicht der Experten attraktive Zins-Differenz, da die US-Dollar-Zinskurve deutlich steiler verläuft als die Euro-Zinskurve. Das Währungsrisiko kann im Bedarfsfall abgesichert werden. „Zusätzlich zu den quantitativen Methoden ist eine qualitative Prüfung durch das Management wichtiger Bestandteil unserer Titelselektion“, sagt Arnd Sieben, Leiter Renten im Portfoliomanagement von Sal. Oppenheim. Im Durchschnitt liegt die Bonität der Anleihen, die im Fonds berücksichtigt werden, derzeit bei BBB+ bis BBB. (fm)

Foto: Shutterstock

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