8. November 2017, 06:22
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Drei Strategien um das Portfolio in Stressphasen zu sichern

Auch wenn Anleger nach Ansicht der Vermögensverwalters Eyb & Wallwitz in naher Zukunft keine klassische Finanzkrise befürchten müssen, könnte steigende Volatilität die Aktienkurse belasten. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Portfolios abzusichern.

Dr Ernst Konrad EybWallwitz-Kopie in Drei Strategien um das Portfolio in Stressphasen zu sichern

Ernst Konrad: “Eine Verschärfung der Geldpolitik mit einem mehr oder weniger raschen Zinsanstieg könnte die Risikotragfähigkeit vieler Anleger auf eine ernste Probe stellen.”

Der Aktienmarkt wird in der nahen Zukunft nicht einbrechen. Davon ist der Vermögensverwalter Eyb & Wallwitz überzeugt. Diese Einschätzung hat er im Rahmen seiner jährlichen Investment-Konferenz begründet, mit insgesamt sechs Veranstaltungen in Deutschland und der Schweiz.

Dr. Ernst Konrad, Fondsmanager und Geschäftsführer bei Eyb & Wallwitz betrachtet die ansteigende fundamentale Marktbewertung nur als grobe Schätzung für das zukünftige Return-Potenzial. Die steigende Marktbewertung sei deshalb kein vorrangiger Grund zur Sorge.

Gefahr klassischer Rezession gering

Dennoch würden einige Marktsegmente Überhitzungserscheinungen zeigen, vor allem Technologie-Aktien. Die starke Performance von Momentum-Aktien spreche ebenfalls für eine Überhitzung.

Die Gefahren einer Rezession und des Wiederauflebens der Finanzkrise seien derzeit allerdings eher gering. “Wichtigster Auslöser für einen Börsencrash war aus historischer Sicht oft eine Rezession. Die Wahrscheinlichkeit einer klassischen, das heißt von der Realwirtschaft ausgehenden Rezession, ist aktuell gering”, sagt Konrad.

“Zugleich gibt es kaum Hinweise auf ein Wiederaufleben der Finanzkrise. Die größte Gefahr geht aktuell von einem Volatilitätsschock und der geringen Risikobereitschaft beziehungsweise Risikotragfähigkeit der Anleger aus”, ergänzt Konrad.

Notenbankpolitik könnte Volatilitätsschock auslösen

Möglicher Auslöser eines Volatilitätsschocks sei die strengere Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken, insbesondere der US-Notenbank Federal Reserve (Fed).

Seite zwei: Strategien, um das Portfolio abzusichern

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1 Kommentar

  1. das war eine hervorragende Konferenz

    Kommentar von Realist — 10. November 2017 @ 11:10

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