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BlackRock baut Fondspalette um

BlackRock will sieben Portfoliomanager von seinen aktiven Fonds abziehen. Diese Veränderung findet im Rahmen eines Strategie-Wechsels innerhalb der Aktienfonds-Palette statt, die von aktiv verwalteten Aktien-Strategien hin zu einem quantitativen Ansatz führt. 

BlackRock startet neue Fondsreihe.

Durch den Abzug der Portfoliomanager werden laut BlackRock 23 Millionen Euro an Kosten eingespart und betrifft danach verwaltete Gelder in Höhe von rund 27,6 Milliarden Euro. Das meldet der Fondsinformationsdienst Citywire. Sieben Manager sollen dabei von ihren Fonds abgezogen werden, ohne dass jedoch alle Manager das Unternehmen auch verlassen.

Welche Fonds und Manager von den Veränderungen betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Insgesamt will das Unternehmen einen stärkeren Fokus auf Daten-Analyse legen und verstärkt in die technologische Entwicklung investieren, so Citywire.

Neue Fondsreihe geplant

Der weltweit größte Asset Manager, mit einem verwalteten Vermögen von rund 4,7 Billionen Euro, eine neue Fonds-Reihe mit dem Namen BlackRock Advantage starten, wodurch Investoren rund 27,6 Millionen Euro pro Jahr durch niedrigere Kosten sparen sollen. Diese sollen von bisher aktivem Management auf mehr quantitatives Management transferiert werden. der Veränderung sollen keine aktiv verwalteten Aktienfonds außerhalb der USA betroffen sein.

Die Umstellung zu mehr quantitativen Strategien geht einher mit großen Verlusten des Unternehmens bei “Mainstream” Aktienstrategien, deren Gelder in passive Produkte, oftmals ETFs, flossen.

Das ETF-Business von BlackRock profitierte dabei stark von diesem Trend und erzielte im Jahr 2016 Zuflüsse in Höhe von rund 130 Milliarden Euro.

Die Führung für diesen signifikanten Stil-Wechsel soll Mark Wiseman, Global Head of Active Equities bei BlackRock, übernehmen. Er trat der Firma im vergangenen Jahr bei. (fm)

Foto: BlackRock