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Funds excellence 2017: Das Networking-Event der Vermögensverwalter

Zum sechsten Mal trifft sich das Who is Who der Anbieter vermögensverwaltender Fonds zum jährlichen Austausch im Rahmen der funds excellence 2017 in Frankfurt.

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Die Veranstaltung im “Kap Europa”, dem Kongress-Zentrum der Frankfurter Messe, widmet sich mit jeweils fünf Panel-Diskussionen und Vorträgen sowie zahlreichen “Tischgesprächen” aktuellen Themen rund um das Anlegen mit vermögensverwaltenden Fonds.

Umfangreiches Kongressprogramm

Neben dem umfangreichen Kongressprogramm präsentieren sich 40 Fondsanbieter auf ihren Ständen und bieten Gelegenheit zum Networking. Bis zum Mittag fanden rund 500 Besucher den Weg zum “Kap Europa”, um sich über aktuelle Trends zu den Schwerpunktthemen “Multi Asset”, Absolute-Return-Strategien” und “Liquid Alternatives” zu informieren und auszutauschen.

Cash. ist Medienpartner der funds excellence und Ausrichter einer der fünf Panel-Diskussionen. Unter der Leitung von Cash.-Chefredakteur Frank O. Milewski diskutierten fünf Verteter renommierter Investmenthäuser über die Folgen des “Damoklesschwert steigende Zinsen”.

Mit dabei waren Ralph Geiger, Credit Suisse Asset Management; Markus Peters, Alliance Bernstein; Nicolas Schmidlin, ProfitlichSchmidlin AG; Dr. Oliver Stolte, Alpine Trust; und Stephan M. Modler, Walser Privatbank Invest.

Divergierende Notenbankpolitiken sind größte Herausforderung für Vermögensverwalter

Alle Teilnehmer äußerten die Sorge, dass das “Damoklesschwert” nicht so sehr in Form möglicher Zinserhöhungen im Euroraum in der nächsten Zeit existiert, sondern vielmehr in der sich weiterhin konträr entwickelnden Notenbankpolitiken dies- und jenseits des Atlantiks.

Seite zwei: Verwerfungen an den Kapitalmärkten [1]

Diese Gemengelage könne für zahlreiche Verwerfungen an den Kapitalmärkten sorgen, wodurch die Marktteilnehmer vor große Herausforderungen beim Vermögensaufbau und insbesondere auch beim Vermögenserhalt gestellt würden.

Mehr noch als in der Vergangenheit müssten die in Anlagerdepots zum Einsatz kommenden Assetklassen auf ihre Wirkungs- und Funktionsweisen überprüft werden. Ersten, wenn auch zaghaften, Zinsanstiegen in den kommenden zwei Jahren erteilten alle Panel-Teilnehmer eine klare Absage.

Stabile Rendite auch in unsicheren Zeiten

In einer weiteren Veranstaltung sprach Daniel Lösche von Schroder über “Liquide Alternative Investments/Absolute Return in der Portfoliokonstruktion”. “Es geht nicht darum, im Bullenmarkt eine reine Long-only Strategie outzuperformen”, betonte Lösche. Eine Beimischung der Strategie sollte das Rendite-Risiko-Profil verbessern. Gerade in unsicheren Zeiten könnten die marktunabhängigen Strategien die Rendite stabilisieren.

Ein Nachteil alternativer Investments ist jedoch ihre Illiquidität. Viele Produkte könnten in liquide Strategien überführt werden, doch sollte man prüfen, ob dies überhaupt sinnvoll ist. Die hohen Kosten der Produkte rechtfertigt Lösche damit, dass sie die Performance des Portfolios verbessern. “Ja, diese Strategien sind teuer, aber Qualität spart.”(fm/kl)

Fotos: Cash.