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12. September 2017, 07:49
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Hochzinsanleihen: Diese Märkte bieten noch Chancen

Wer das Umfeld in seiner ganzen Breite nutzt, kann zudem das Renditepotenzial heben. Besonders jetzt, da viele Bewertungen von Unternehmensanleihen überzogen erscheinen. High-Yield-Anleger haben die große Auswahl unter Emittenten in der ganzen Welt. Wir glauben, dass einige der attraktivsten Angebote jenseits der herkömmlichen Bereiche für hochverzinsliche Unternehmensanleihen zu finden sind.

Partizipation am US-Immobilienmarkt

Ein Bereich, der sowohl die Rendite steigern als auch das Portfolio streuen kann sind besicherte US-Anleihen, insbesondere die sogenannten “Credit Transfer Securities” (CRT). Diese werden von den staatlichen Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac emittiert.

Mit diesen Papieren können Anleger am robusten amerikanischen Immobilienmarkt partizipieren – mit 1,96 Millionen zum Verkauf stehenden Häusern befindet sich der Bestand in diesem Bereich nahe des Tiefstandes der letzten 20 Jahre (Basis: per Haushalt). Hinzu kommt, dass die variable Verzinsung in einem Umfeld steigender Zinsen attraktiv ist.

Anders als herkömmliche Anleihen der staatsnahen Institute besteht zwar auch ein Ausfallrisiko, doch dafür werden die Anleger mit höheren Renditen angemessen kompensiert. Dazu befinden sich diese Investments noch in einem frühen, expandierenden Stadium des Kreditzyklus. Das bedeutet, hier sind die Kredite weniger unter Druck und das Ausfallrisiko so überschaubar.

Hohe Renditen in Schwellenländern

Auch im Bereich der Schwellenländer-Anleihen bieten sich Chancen, insbesondere im Subsegment der Lokalwährungsanleihen, das derzeit am stärksten wächst. Die Währungen vieler Schwellenländer sind historisch gesehen günstig und seit 2011 dramatisch gesunken.

Viele Regierungen in den Schwellenländern schnallen zudem den Gürtel enger, die Inflation sinkt oder ist zumindest stabil, zum Beispiel in Mexiko oder Brasilien, aber auch in Indonesien. Dadurch erhalten viele Zentralbanken der Schwellenländer Spielraum für Zinssenkungen. Die realen, also inflationsbereinigten, Renditen für Schwellenländer-Anleihen liegen im Vergleich zur Industrieländer-Konkurrenz (USA, Eurozone, UK und Japan) bei rund 2,5 Prozent, das ist nahe ihren historischen Höchstständen.

Wir denken, dass Anleger mit einem erweiterten Anlagehorizont für Anleihen Renditen aus den verschiedensten Quellen weltweit anzapfen können. Dadurch mindern sie gleichzeitig die potenziellen Risiken, die mit der erwarteten geldpolitischen Straffung der kommenden Monate einhergehen.

Gershon Distenfeld ist Director of High-Yield Debt beim Asset Manager Alliance Bernstein (AB)

Foto: AB

 

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