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12. September 2018, 15:59
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Deutschland bekommt Bafin-regulierte Kryptobörse

Den Aufbau einer Börse per Crowdfounding zu unterstützen ist ungewöhnlich. Noch ungewöhnlicher ist, dass es sich dabei um eine Kryptobörse handelt, die von der Bafin reguliert wird. Ab Frühling sollen Einsteiger und Profis dort handeln können.

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Leonard Zobel (links) und Rouven Rosenbaum sind gemeinsame Geschäftsführer von Nextblock und Gründer von Bitmeister.

Nextblock aus Berlin startet unter der Marke Bitmeister eine voll regulierte Kryptobörse in Deutschland. Im Frühjahr 2019 werden nach Angaben des Unternehmens die ersten Trades möglich sein, bereits zuvor könnten sich Investoren per Crowdfounding beteiligen. Gehandelt werden können Kryptowährungen und Security Token.

Der Markt für Kryptowährungen sei selten reguliert, wachse aber rasant. Täglich würden derzeit Kryptocoins im Wert mehrerer Milliarden Euro auf weltweit mehr als 195 Kryptobörsen gehandelt. Viele davon würden in Ländern sitzen, wo ein rechtlicher Zugriff im Falle von Problemen kaum möglich sei.

Klare Regeln für den Handel mit Kryptowährungen

“Bitmeister ist ein in Deutschland ansässiges, der deutschen Rechtsprechung und der Regulierung durch die Bafin unterworfenes Unternehmen und somit der optimale Handelspartner für Experten, aber auch für die vielen Neueinsteiger, die den Markt jeden Tag entdecken”, sagt Rouven Rosenbaum, der gemeinsam mit Leonard Zobel Geschäftsführer von Nextblock und Gründer von Bitmeister ist.

“Eine regulierte, aber nicht überregulierte, eine sichere, aber trotzdem schnelle und einfach zu bedienende Börse für Kryptowährungen wünschen sich die Deutschen“, sagt Rosenbaum. “Wir halten die Regulierung für wichtig und notwendig. Klare Regeln für den Handel mit Kryptowährungen nutzen allen Beteiligten”, sagt Zobel.

Seite zwei: Anleger profitieren doppelt

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