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US-Banken stöhnen unter steuerlichen Mehrbelastungen

Vor kurzem erst noch hatte US-Präsident Donald Trump seine Steuerreform als großen Wurf und Vorteil für Corporate America verkauft. Zumindest die US-Banken scheinen davon nicht allzu viel zu spüren – im Gegenteil.

Die US-Steuerreform benachteiligt amerikanische Banken.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley etwa muss für die Steuerreform von Präsident Donald Trump [1] einen Milliardenbetrag auf die Seite legen. Im vierten Quartal 2017 werde das voraussichtlich mit 1,25 Milliarden US-Dollar zu Buche schlagen, berichtete die Bank am Freitag in New York.

Durch das neue Steuergesetz [2] kommen auf die Konzerne Änderungen bei ihren bilanzierten Steuerpositionen zu, zudem wird für Gewinne im Ausland häufig eine Steuerzahlung fällig. Die Citigroup rechnet aus dem Gesetz mit einer Belastung von 20 Milliarden Dollar, Goldman Sachs mit fünf Milliarden, die Bank of America kalkuliert mit rund drei Milliarden Dollar. (dpa-AFX/fm)

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