Anzeige
9. Januar 2019, 14:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Business Angels investieren nach Bauchgefühl

“Immer die extrovertierten Kapitalgeber überzeugen”, daran sollten sich Gründer von Start-ups halten. Warum das so ist und wie der Charakter von Business Angels ihre Investitionsentscheidungen beeinflusst:

Frank-thelen-buch-start-ups-shutterstock 1203929170 in Business Angels investieren nach Bauchgefühl

Frank Thelen stellte auf der Buchmesse in Frankfurt im Oktober 2018 seine Autobiografie vor. Thelen ist einer der bekanntesten Business Angels Deutschlands.

Gäbe es eine Fernsehsendung, die die Banktermine von Gründern zeigt, würde wohl kaum jemand einschalten. Viel interessanter ist es, wenn Start-ups über ihre Ideen mit Business Angels reden, wie die Sendung “Die Höhle der Löwen” zeigt.

Für Gründer haben beide Termine den gleichen Zweck, sie suchen nach Geldgebern. Dass die Gespräche mit den Business Angels auch für Fernsehzuschauer interessant sind, liegt unter anderem daran, dass Wagniskapitalgeber anders als Banken entscheiden.

Persönlichkeit entscheidet über Investitionssumme

Während sich Finanzinstitute an Kriterien für die Kreditvergabe halten müssen, können Business Angel nach Bauchgefühl entscheiden. Dass sie dies auch tun, hat eine Studie der Universität Trier gezeigt, die untersucht hat, wie die Persönlichkeit der Kapitalgeber ihre Investitionsentscheidungen beeinflusst.

Die Studie „A personality perspective on business angel syndication“ ist im Journal of Banking and Finance, einem A-Journal im Finanzbereich, erschienen. Der Charakter der Geldgeber entscheidet nicht nur darüber, wie viel Geld die Start-ups bekommen. Welche Rolle er bei Investitionen spielt, können Sie auf Global Investor lesen.

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...