22. Januar 2019, 10:58
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Renten retten die Märkte nicht mehr

Die Folgen der Geldpolitik werden nach einem schlechten 2018 an den Finanzmärkten deutlich. Stürzen die Aktienkurse, bieten die Anleihen nur noch ein sehr dünnes bis gar kein Polster mehr. Eine Normalisierung der Geldpolitik ist nicht absehbar. Gastbeitrag von Dr. Eduard Baitinger, Feri.

 in Renten retten die Märkte nicht mehr

Eduard Baitinger: “Blickt man auf die fundamentalen Daten, deutet vieles darauf hin, dass sich die Märkte, ausgehend von den USA, in einem strategisch negativen Zyklus befinden.”

Der Dezember zählt typischerweise zu den freundlichen und schwankungsarmen Monaten an der Börse. Deutliche Verluste sind zum Jahresausklang die absolute Ausnahme. Nicht so im abgelaufenen Jahr. Schlechter als im Dezember 2018 war die Wertentwicklung des US-Leitindex S&P 500 in einem Dezembermonat nur im Jahr 1931.

Schlechte Vorzeichen für 2019

Damit sind die Vorzeichen für das Börsenjahr 2019 alles andere als gut. Zwar haben sich die Märkte zu Beginn des neuen Jahres wieder etwas erholt. Doch dabei dürfte es sich vor allem um eine technische Gegenbewegung handeln, ausgelöst durch die Zusicherung der US-Notenbank, die Zinswende zu drosseln oder notfalls sogar komplett zu stoppen.

Blickt man auf die fundamentalen Daten, deutet vieles darauf hin, dass sich die Märkte, ausgehend von den USA, in einem strategisch negativen Zyklus befinden. Wichtige Vorlaufindikatoren signalisieren, dass die US-amerikanische Wirtschaft an Dynamik verliert.

Trump bremst Konjunktur

Erste Bremsspuren zeigen sich bereits im Immobilienmarkt. Auch die Auftragslage und die Gewinnschätzungen der US-Unternehmen lassen nach. Hinzu kommt die Haushaltssperre, die das Land lähmt.

Seite zwei: Anleihen gleichen schwache Aktienmärkte nicht mehr aus

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