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Softbank Gründer drei Milliarden Dollar reicher an einem Tag

Wie schafft man es innerhalb eines Tages über drei Milliarden Dollar reicher zu werden? Das ist einem der reichsten Japaner Masayoshi Son am Donnerstag gelungen. Er ist Gründer des japanischen Mischkonzerns Softbank. Das steckt hinter Sons zusätzlichem Vermögen:

Masayoshi Son, Vorstandsvorsitzender der Softbank Gruppe, erklärte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz die Zukunftspläne des Unternehmens und gab Rekordgewinne bekannt.

Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der japanischen Softbank Gruppe, Masayoshi Son, ist am Donnerstag wahrscheinlich drei Milliarden US-Dollar reicher geworden. Die Aktie seines Unternehmens hat den Handelstag an der japanischen Börse mit einem Plus von 17,73 Prozent gegenüber dem Vortag beendet.

Ende September 2018 besaß Son nach Angaben der Softbank Gruppe mehr als 231 Millionen Aktien. Wenn Son keine Aktien verkauft hat, ist sein Vermögen innerhalb eines Tages um 3,15 Milliarden US-Dollar gestiegen. Laut Forbes hat Son ein Nettovermögen von 21,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: cnbc.com

Der Aktienkurs des Konzerns stieg deutlich an, nachdem er angekündigt hatte, in den nächsten elf Monaten 112 Millionen Aktien im Wert von 5,46 US-Dollar zurückzukaufen, das entspricht über zehn Prozent der ausstehenden Aktien, exklusive der eigenen Aktien. Hinzu kam, dass das Unternehmen angab, dass der Jahresüberschuss für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres um mehr als 50 Prozent gestiegen sei.

Vision Fund ist größter Technologiefonds der Welt

Die Softbank ist ein großer japanischer Mischkonzern, der in den 1980er Jahren als Software-Distributor begann. Heute umfasst er Telekommunikation, E-Commerce, Finanzen, Technologiedienstleistungen, Halbleiterdesign, Medien, Marketing, Robotik und Baseball.

Softbank ist weniger bekannt als ihr Vision Fund, der weltgrößte Technologie-Investmentfonds, der den Technologiesektor weltweit verändert hat. Er investiert in Unternehmen wie Uber und die We Company. In den 100-Milliarden-Dollar-Fonds investieren unter anderem Apple, Qualcomm und der Staatsfonds Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate. (kl)

Foto: Takeshi Ogura/Jiji Press/dpa