15. Januar 2019, 13:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zinsprognose 2019 ist winziges Flämmchen

Sparzinsen, Leitzinsen, Gold, Anlagekurse – Zinsexperte Daniel Franke prognostiziert die Entwicklung der Geldanlagen in 2019.

Shutterstock 294669707 in Zinsprognose 2019 ist winziges Flämmchen

Es gibt Licht am Ende des Niedrigzinstunnels.

“Für Sparer gibt es Licht am Ende des Tunnels. Allerdings flackert die Flamme im Wind und ist ziemlich winzig.” So beschreibt Daniel Franke, Zinsexperte des Fachportals Tagesgeldvergleich.net die Aussichten für eine Zinswende im Jahr 2019. In seiner bekannten Zinsprognose zu Jahresbeginn geht er weiterhin von stagnierenden Sparzinsen aus. Mit Aussicht auf einen Zinsschritt der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt der anvisierte Korridor beim durchschnittlichen Tagesgeldzins zwischen 0,18 und 0,20 Prozent. “Ein kleines Plus ist drin, aber die grundsätzliche Bewegung geht eher seitwärts”, so Daniel Franke weiter.

Im Jahr 2018 lag der durchschnittliche Tagesgeldzins für Neukunden weitestgehend stabil bei 0,17 bis 0,18 Prozent. Bestandskunden mussten sich hingegen häufig mit Werten rund um die Nulllinie begnügen.

Solide Aussichten gebe es zudem für Festgeldsparer. Mit dem Ende des Anleihekaufprogramms der EZB zum Jahresende 2018 haben sich die Zinssätze stabilisiert und sind für bestimmte Laufzeiten sogar gestiegen. Der Zinsexperte bleibt indes bei seiner Empfehlung, Festgelder mit überschaubarer Anlagedauer von sechs bis zwölf Monaten abzuschließen.

Sparen, sparen, sparen

Bemerkenswert bleibt die Entwicklung beim Sparverhalten. Betrug das Volumen des Neugeschäfts täglich fälliger Einlagen von Privatkunden bei Banken zu Jahresbeginn 2018 noch 1.319 Milliarden Euro, stand der Wert zuletzt bei 1.425 Milliarden Euro – ein Plus von fast acht Prozent. Die jüngste Prognose geht von einem anhaltenden Wachstum aus. Zum Jahresende 2019 prognostiziert Franke einen Wert von ca. 1.550 Milliarden Euro. „Sicherheit hat in Deutschland einen hohen Stellenwert und wird auch auf Kosten einer besseren Rendite erkauft“, erläutert Daniel Franke dieses Verhalten.

Die Deutschen nähmen eine negative Realrendite in Kauf. Bleibt die Inflationsrate in Deutschland zwischen 1,50 und 2,00 Prozent, wie prognostiziert, sind positive Realrenditen auf absehbare Zeit nicht drin. Für die Eurozone wird eine Inflationsrate von rund 1,50 Prozent im Schnitt für 2019 vorausgesagt.

Seite zwei: Bundesanleihen sollten steigen

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

10 Jahre WWK IntelliProtect® – eine herausragende Erfolgsgeschichte

Die von der WWK Lebensversicherung a. G. angebotene Produktgeneration WWK Intelli-Protect® feiert ihr zehnjähriges Bestehen am Markt. Seit dem Jahr 2009 steht der von der WWK selbst entwickelte innovative Garantiemechanismus WWK IntelliProtect® in allen drei Schichten für fondsgebundene Rentenversicherungen zur Verfügung. Seit seiner Einführung hat er sich zu einer einmaligen Erfolgsgeschichte für den Versicherer entwickelt.

mehr ...

Immobilien

Tipps für Mieter: Betriebskostenabrechnung ohne böse Überraschungen

Zu hoher Warmwasserverbrauch, einmalige Reparaturen oder ein falscher Umlageschlüssel: Die jährliche Betriebskostenabrechnung sorgt bei Mietern und Vermietern immer wieder für Streit und Diskussionen. Dabei muss nicht immer ein zu hoher Wasser- und Heizungsverbrauch des Mieters die Ursache für eine falsche Betriebskostenabrechnung sein. Nicht selten sind Kosten aufgelistet, die gar nicht umlagefähig sind. Worauf Mieter daher achten sollten, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleiters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

Erster regulierter Handelsplatz für digitale Assets

Nach dem Start des Handels für ausgewählte Nutzer im September steht die Digital Exchange der Börse Stuttgart (BSDEX) nun allen Interessierten in Deutschland offen. An Deutschlands erstem regulierten Handelsplatz für digitale Vermögenswerte können die Nutzer aktuell Bitcoin gegen Euro handeln, weitere digitale Assets sollen hinzukommen.

mehr ...

Berater

Baufinanzierung: Digital zu neuen Zielgruppen

Die ING ist bekannt für eine einfache und schnelle Baufinanzierung, die sie zum Teil direkt, zum Großteil jedoch über Vermittler vertreibt. Dass diese nicht allein in Sachen Baufinanzierung bei Deutschlands nach Kundenzahl drittgrößter Bank gut aufgehoben sind, zeigt Lendico, die digitale Kredit-Plattform für Unternehmen, über die Vermittler der Bank jetzt auch Firmenkredite an ihre Kunden vertreiben können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia kauft Healthcare-Immobilie in Hamburg

Das Immobilienunternehmen Patrizia AG hat für seinen Fonds Pflege Invest Deutschland I eine gemischt genutzte Immobilie mit Schwerpunkt auf sozialer und medizinischer Versorgung in Hamburg erworben.

mehr ...

Recht

Arbeitsunfall? Grenzen der Unfallversicherung auf Firmenfeiern

Auf einer betrieblichen Weihnachtsfeier sind die Beschäftigten grundsätzlich unfallversichert. Doch das gilt nur unter bestimmten Voraussetzungen.

mehr ...