6. Juli 2020, 12:59
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Buy and hold per ETF – eine Erfolgsgeschichte

Rund 270 Prozent hat der MSCI World Index seit 1994 zugelegt. Rund 480 Prozent sind es, betrachtet man den Dax. Gute Gewinne für alle, die damals gekauft und einfach liegengelassen haben. Investieren und abwarten zahlt sich also aus. „Für diese Form des Investierens in große Indizes eignen sich ETFs sehr gut“, sagt Swen Köster, Head of Sales Germany bei Moventum S.C.A.

Moventum-Swen-Ko Ster- -TEAM-UWE-NOELKE-Kopie in Buy and hold per ETF – eine Erfolgsgeschichte

Swen Köster, Moventum

Exchange Traded Funds, kurz ETFs, bilden einen Index so genau wie möglich ab. Wer also einen ETF auf den MSCI World kauft, bekommt die Performance des Index abzüglich geringer Kosten. „ETFs spielen ihre Vorteile dann voll aus, wenn Anleger ein langfristiges Investment in große und gut zu beobachtende Märkte anstreben“, so Köster. „Um den Erfolg des eigenen Investments zu verfolgen, genügt in der Regel ein Blick in die Tageszeitung.“

Gerade in den vergangenen Monaten war das allerdings nicht immer angenehm. Denn anders als manche aktiv gemanagten Produkte folgen die ETFs eben auch im Abstieg dem Index sehr genau. „Ein Minus von rund 35 Prozent auszuhalten ist schwer“, sagt Köster. „Da der Crash aber sehr schnell ging, wurden Privatanleger oft überrascht und kamen gar nicht mehr zum Verkauf.“ Von Finanzberatern betreute Kunden hielten ebenfalls an ihren Strategien fest und blieben investiert. „In der Regel haben vor allem institutionelle Investoren verkauft, die wegen ihrer Anlagerichtlinien Liquidität brauchten – oder auch Risikokennzahlen einhalten mussten“, sagt Köster.

Der schnelle Wiederaufstieg der Börsen brachte vor allem Beraterkunden Vorteile: „Viele Berater haben im Absturz zu Nachkäufen geraten, das sehen wir an den Umsätzen auf der Plattform“, sagt Köster. „Diese Kunden können sich jetzt darüber freuen, dass ihre Depots wieder auf gleichem Stand oder sogar höher als vor dem Einbruch liegen.“ ETFs haben auch hier den Aufstieg fast 1 zu 1 mitgemacht.

In der Finanzberatung sind ETFs mittlerweile eine nahezu unverzichtbare Option. „Für eine auf den Kunden zugeschnittene Beratung sind ETFs ein sehr guter Baustein, lassen sich damit doch kostengünstig breite Märkte abdecken“, so Köster. Berater können so günstige und unkomplizierte Produkte zu kundenspezifischen Strategien kombinieren. „Unterschiedliche Anlageklassen, Regionen, Sektoren, spezielle Themen oder Strategien lassen sich auf diese Weise abbilden“, sagt Köster.

Zusätzlich zur ETF-Auswahl bietet Moventum auch bereits fertige ETF-Depots: die Strategien „MOVEeasy – inspired by Vanguard funds“. Diese Strategien sind in vier Chance-Risiko-Profilen von defensiv bis wachstumsorientiert erhältlich. „Die MOVEeasy-Strategien machen es Beratern einfach, ihren Kunden die Vorteile von ETFs zu bieten, ohne sich um Auswahl und Kombination der ETFs kümmern zu müssen“, sagt Köster.

Einen Schritt weiter geht Moventum bei MOVEactive ETFs: Die aktiv gemanagte Vermögensverwaltung kombiniert passive ETFs mit aktivem Management in einem professionell gemanagten Depot. Berater können für ihre Kunden wieder aus vier Chance-Risiko-Profilen wählen. Diese sind über unterschiedliche ETF-Anbieter diversifiziert, werden bei der Anlageklassengewichtung quartalsweise überprüft und es findet, wenn notwendig, ein Rebalancing statt. Dies erfolgt ebenso wie die Einzeltitelauswahl durch das Team von Moventum Asset Management S.A., das über einen langen und sehr erfolgreichen Track-Record verfügt. Zudem erhalten Beraterkunden quartalsweise ein ausführliches Reporting.

„Genau wie die Einzel-ETFs sind die ETF-Kombinationen MOVEeasy und MOVEactive nach Einmalanlage auch über Sparpläne erhältlich“, sagt Köster. „Damit profitieren die Kunden auch hier von den Vorzugskonditionen ohne Transaktionsgebühren.“

Foto: Team Uwe Noelke

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