1. September 2020, 15:02
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Coronakrise: Monatliche Sparrate der Deutschen bricht ein

Die Deutschen legten im Juni durchschnittlich 36,5 Prozent weniger Geld auf die Seite, als noch im November des vergangenen Jahres, als die Corona-Krise noch nicht absehbar war. Auch in anderer Hinsicht zeigt sich, dass die Pandemie einen Einfluss auf die Geldanlage hat – so setzt ein Großteil inzwischen vermehrt auf vermeintlich sichere Investitionen. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor.

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Wie die Infografik aufzeigt, setzen 61 Prozent der Deutschen seit der Corona-Krise in puncto Geldanlage vermehrt auf Sicherheit. Knapp die Hälfte findet Investments in Edelmetalle seit der Pandemie deutlich interessanter. Und während rund vier von zehn angeben, ihre Ausgaben künftig senken zu wollen, beschäftigt sich im Krisenjahr etwa ein Drittel verstärkt mit dem Thema Geldanlage.

31 Prozent hatten im Angesicht der jüngsten Entwicklungen Einkommenseinbußen. Allerdings, so die Erhebung, mussten in China sogar 55 Prozent der Einwohner geringere Einnahmen in Kauf nehmen.

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Trotz der finanziellen Einbußen steigt der Anteil derer, die sich für Aktien und Fonds interessieren. 3,87 Millionen Deutsche interessieren sich sogar „besonders stark“ hierfür. Noch im letzten Jahr waren es 3,66 Millionen. Ungeachtet des sich abzeichnenden Trends hin zu einem wachsenden Interesse sind es immer noch 55,75 Millionen, die sich „kaum“ oder „gar nicht“ für diese Form der Geldanlage interessieren.

„Obwohl die Anleger ein verstärktes Interesse an sicheren Assets bekunden, erfreuen sich auch spekulative Aktientitel großer Beliebtheit“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Besonders gefragt sind Pharma-Konzerne sowie Unternehmen aus den Bereichen Elektromobilität und Wasserstoff. In Summe steigt das Interesse der Deutschen an Wertpapieren und Fonds, wenngleich die Aktionärsquote bei einem internationalen Vergleich immer noch gering ausfällt“.

Foto: Shutterstock

 

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