29. Juni 2020, 17:37
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Credit Suisse legt zwei neue ETFs mit ESG-Kriterien auf

Credit Suisse Asset Management lanciert zwei neue Exchange Traded Funds (ETFs). Beide werden unter anderem an der Deutschen Börse gehandelt und erfüllen die Kriterien der Credit Suisse für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG). Zudem tragen beide das Label „Blue“. Dieses kennzeichnet Fonds, die keine Wertpapiere ausleihen dürfen.

Etf in Credit Suisse legt zwei neue ETFs mit ESG-Kriterien auf

  • Der CSIF (IE) MSCI USA Small Cap ESG Leaders Blue Ucits ETF (ISIN IE00BMDX0L03) ist ein Indexfonds, der in US-amerikanische Small Caps mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 10 Milliarden US-Dollar investiert. Sein namensgebender Referenzindex enthält Unternehmen, die bei ESG-Kriterien gut abschneiden und bildet rund 50 Prozent US-amerikanische Small-Caps ab.
  • Der CSIF (IE) FTSE EPRA Nareit Developed Green Blue Ucits ETF (ISIN IE00BMDX0K95) investiert global in umweltfreundliche Immobilienaktien und Real Estate Investment Trusts (REITS).

Credit Suisse Asset Management war bereits am 16. März 2020 mit einer neuen Reihe von ETFs an den ETF-Markt zurückgekehrt. Diesen Strategien sind seither mehr als 2 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen zugeflossen. Credit Suisse Asset Management ist mit 98 Indexfonds und einem in ETFs verwalteten Vermögen von 104 Milliarden US-Dollar einer der größten Anbieter von Indexfonds und ETFs in Europa.

Langfristiger Trend

„Der langfristige Trend von aktiv verwalteten Strategien hin zu indexnahen Produkten dauert unvermindert an“, erläutert Dr. Valerio Schmitz-Esser, Managing Director und Leiter Index Solutions bei Credit Suisse Asset Management.

„Credit Suisse Asset Management verzeichnete im März Nettomittelzuflüsse in Höhe von 800 Millionen Euro, womit wir in Europa zu den vier Anbietern von Indexlösungen mit den größten Mittelzuflüssen gehören. Zudem beobachten wir ein wachsendes Interesse an ESG-Lösungen in der gesamten Vermögensverwaltungsbranche – und auch ESG-Benchmarks entwickelten sich im ersten Quartal besser als breiter gefasste Marktindizes. Ein Grund dafür ist, dass die Anwendung von ESG-Kriterien normalerweise zu einem geringeren Engagement in Unternehmen führt, die ein risikoreicheres Geschäftsmodell oder ein schwächeres Risikomanagementsystem haben und infolgedessen sehr anfällig für externe Schocks sind”, so Schmitz-Esser weiter. 

Um diese starke Nachfrage zu bedienen, habe man eine umfassende Palette von ESG-Indexlösungen mit 14 Indexfonds und ETFs aufgelegt. Nach Ansicht von Credit Suisse gehören Indexlösungen als integraler Bestandteil in ein breiteres Anlageportfolio: Sie seien sehr breit diversifiziert und erzielten in der Regel beständig eine gegenüber dem Median höhere Wertentwicklung, weil sie die ganze Anlageklasse abbildeten statt nur ein ausgewähltes Segment. “Außerdem sind sie dank ihrer äußerst wettbewerbsfähigen Total-Expense-Ratio (TER) und ihres geringen Umschlags kostengünstig”, erläutert der Experte.

Fonds: Shutterstock

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