31. Juli 2020, 11:16
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“Digitalisierungswelle rollt immer schneller über die Märkte”

Apple, Amazon, Alphabet, Facebook – beat, beat, beat, beat. „Die bärenstarken Zahlen der vier Giganten im konjunkturell schwächsten US-Quartal seit 1946 belegen eindrucksvoll den Wandel unserer Welt“, sagt Robert Greil von Merck Finck. Worauf sich Anleger vorbereiten müssen.

Merck-Finck-Privatbankiers Robert-Greil Chefstratege-3-Kopie in Digitalisierungswelle rollt immer schneller über die Märkte

Robert Greil, Merck Finck

Wall Street gestern Abend: Apple, Amazon, Alphabet, Facebook – beat, beat, beat, beat. „Die bärenstarken Zahlen der vier Tech-Giganten im konjunkturell schwächsten US-Quartal seit 1946 belegen eindrucksvoll den Wandel unserer Welt“, sagt Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck sieht die Tech-Revolution immer schneller rollen: „Corona hat die Digitalisierungswelle erheblich beschleunigt.“ Und weiter: „Investoren wird zunehmend bewusst, wie essenziell signifikante Positionierungen in Tech-Aktien heute sind, um nicht abgehängt zu werden.“ Dies sei aber nicht der einzige epochale Trend für Anleger: „So wie heute die Digitalisierung die Anlageindustrie umwälzt, könnte das in den nächsten Jahren die wachsende Bedeutung Chinas tun.“

Vielzahl von Stimmungsdaten

Kommende Woche wird eine Reihe von Stimmungsdaten zeigen, wie es um die konjunkturelle Erholung nach dem desaströsen zweiten Lockdown-Quartal bestellt ist: Am Montag und Mittag werden in Europa und den USA die finalen Juli-Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht. In den USA stehen an diesen Tagen auch die wichtigen „ISM“-Stimmungsberichte für die Industrie (Montag) und den Dienstleistungssektor auf der Agenda. Hinzu kommen in Amerikas vollgepackter Makrodatenwoche am Dienstag die Juni-Auftragseingänge der Industrie sowie am Freitag der Arbeitsmarktbericht für den Monat Juli.

Überschaubare Agenda in Europa

In Europa ist die Agenda etwas überschaubarer: In Deutschland stehen am Dienstag Auftragseingangszahlen und am Mittwoch die Industrieproduktion sowie die Handelsbilanz – allesamt für Juni – an. Für den Euroraum kommen am Dienstag Produzentenpreise und am Mittwoch Einzelhandelsumsatzzahlen. Und während sich in Japan der Fokus am Montag auf das finale Bruttoinlandsprodukt von April bis Juni richtet, stehen auch in China am Montag und Mittwoch wichtige Einkaufsmanagerindizes an, bevor am Freitag die chinesische Handelsbilanz sowie die Devisenreserven des Landes die Makrowoche abschließen.

Foto: Merck Finck

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