16. Juni 2020, 15:40
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DNB-Fonds macht Emissionseinsparungen belegbar

DNB Asset Management hat zusammen mit dem unabhängigen Institut ISS-ESG erstmals einen Bericht erstellt, der aufzeigt, wieviel Emission für ein Investment von einer Million Euro vermieden wurde.

ESG in DNB-Fonds macht Emissionseinsparungen belegbar

Danach hat der DNB Fund – Rewenable Energy, der  in Unternehmen mit Produkten und Dienstleistungen, die im Vergleich zu traditionellen Quellen (d.h. erneuerbare Energien) geringere Emissionen bieten oder die ihren Kunden Emissionsreduktionen ermöglichen, eine Emissions­einsparung von 2.838 Tonnen CO2/ Mio. Euro generiert. Die Analyse, die in enger Zusammenarbeit mit dem eigenen ESG-Team erstellt wurde, zeigt, dass die Nettoemissio­nen in der Tat fünfmal größer sind als der Kohlenstoff-Fußabdruck des Fonds (gemessen in den Bereichen 1, 2 und 3).

Die Ergebnisse des Berichts verdeutlichen, dass der 750 Mrd. EUR umfassende grüne Konjunkturplan der EU den Wiederaufbau der Wirtschaft nach COVID-19 in einem Übergang zu einer grüner Energie unterstützen könnte. Dies würde die Wirtschaft beleben und Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens näher bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist nach Schätzungen des IPCC zwischen 2020 und 2030 eine jährliche Reduzierung der globalen Treibhausgas­emissionen um 6% erforderlich.

Das Portfolio-Team hat darüber hinaus zusätzliche Analysen durchgeführt, um die Emissionen zu verstehen, die durch aktuelle Technologien vermieden werden können. Insbesondere der Wind- und der Solarsektor leisten einen starken Beitrag zu potenziell vermeidbaren Emissionen. Es mag jedoch überraschen, dass der Werkstoffsektor nur knapp dahinter rangiert. Der Werkstoffsektor hat bisher nicht die gleiche ESG-Förderung erhalten wie andere Sektoren. Aufgrund der Kohlenstoffintensität der Materialproduktion waren Unternehmen innerhalb des Sektors nicht unbedingt ein offensichtlicher Fokus für umweltbewusste Investoren. Die Materialien, die von den Unternehmen produziert werden, in die der Fonds investiert, sind jedoch für die Energiewende von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus ist der Sektor in Bezug auf seinen Beitrag zur Ermöglichung von Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft von zentraler Bedeutung.

Praxisbeispiel AMG Advanced Metallurgical Group

Dieses Unternehmen stellt hochtechnologische Spezialmetalle und Mineralien her und bietet entsprechende Vakuumofensysteme und Dienstleistungen für die Endmärkte Transport, Infrastruktur, Energie und Spezialmetalle und Chemikalien an. AMG verfügt über Kreislauf­wirtschaftslösungen in der Metall- und Mineralienindustrie, die erheblich zur Emissions­reduzierung beitragen. Die signifikanten Einsparungsbeiträge ermöglichen einen starken Cash-Out Antrieb. Solche eher indirekten Emissionsbeiträge wecken zunehmend das Interesse der Investoren. Das Unternehmen ist derzeit dabei, sein Engagement im Vanadium-Recycling aus verbrauchten Katalysatoren und nachgelagerten Lithium-Betrieben deutlich auszuweiten; dies wird in den kommenden Jahren zu einem starken Wachstum führen.

Den gesamten Bericht über die Bewertung von potenziell vermeidbaren Emissionen und der Erfüllung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung ist hier veröffentlicht.

Foto: Shutterstock

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