27. Mai 2020, 13:48
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Gefragte Rohstoffe: Platin, Palladium, Lithium

Platin und Palladium sollte man nicht vergessen. Es sind begehrte Edelmetalle mit preislichem Aufwärtspotenzial, ebenso Lithium. Ein Kommentar von Jochen Staiger, CEO der Swiss Resource Capital AG.Shutterstock 1730618485 in Gefragte Rohstoffe: Platin, Palladium, Lithium

Glaubt man dem neuesten Bericht des World Platinum Investment Coucil, dann kommen die besten Tage für Platin erst noch. Verschärfte Abgasnormen, wie etwa in China, werden zu einer steigenden Nachfrage führen. Denn die Katalysatoren brauchen Platin. Der Bedarf der Elektroindustrie, der Chemiebranche und der Medizin sollte robust sein. Auch aus charttechnischer Sicht weist der dynamische Ausbruch auf eine kommende größere Aufwärtswelle hin.

Größter Platin-Produzent ist immer noch Südafrika. Hier besitzt beispielsweise Sibanye-Stillwater Liegenschaften, ebenso in den USA. Die operative und finanzielle Leistung im ersten Quartal war sehr gut, da zu den produzierenden Platin- und Palladium-Projekten das Marikana-Projekt hinzukam.

Viele Experten prognostizieren bei beiden Edelmetallen im laufenden Jahr ein Defizit, ähnlich wie in 2019. Weitere wichtige Rohstoffe für den Automarkt, speziell für die Elektromobilität sind die Batterierohstoffe. Hier werden schon im nächsten Jahr Defizite bei Kobalt, Nickel, Vanadium und Lithium erwartet.

Allein beim Lithium erwarten Analysten ein Wachstum der Nachfrage von rund 21 Prozent jährlich. Und kostete Lithium im Jahr 2004 noch 2000 US-Dollar je Tonne, sind es aktuell zirka 6000 US-Dollar. Aber Nachschub an Lithium ist in Sicht, zum Beispiel von Millennial Lithium. Mehr als 20.000 Hektar Land insgesamt auf zwei Projekten besitzt das Unternehmen im Lithiumdreieck in Argentinien. Das Vorzeigeprojekt des Unternehmens im fortgeschrittenen Stadium ist das Pastos Grandes Lithium-Projekt in der argentinischen Provinz Salta.

Foto: Shutterstock

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