27. Juli 2020, 13:14
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Gold-Rekordhoch: Langfristige Investitionsströme dürften stark bleiben

In der Nacht zum Montag stieg der Preis für eine Feinunze Gold bis auf 1944,71 Dollar und übertraf damit das bisherige Rekordhoch von rund 1921 Dollar vom September 2011 deutlich. Adrian Ash, Director of Research bei BullionVault, dem größten Online-Anbieter für direktes Anlagegold bzw. Edelmetall kommentiert die Entwicklung.Gold-shutterstock 262024607 in Gold-Rekordhoch: Langfristige Investitionsströme dürften stark bleiben

Der Goldpreis brauchte jeweils zehn Jahre, um das letzte Rekordhoch im Jahr 2011 sowie den Höchststand von 1980 zu erreichen. Im Vergleich dazu begann die Entwicklung, die zum jetzigen Rekordhoch führte vor 5 Jahren und zog erst seit Sommer 2018 wieder richtig an.

Während dieser starke Anstieg schnell wieder zurückgehen könnte, dürften die langfristigen Investitionsströme weiterhin stark bleiben. Der dauerhafte Schaden, den die Covid-Katastrophe dem Wirtschaftswachstum zugefügt hat, dürfte dafür sprechen, Gold als eine langfristige Form der finanziellen Absicherung zu halten. Zinsen werden dadurch auf oder unter Null gehalten, während gleichzeitig Ausfälle bei den Unternehmensschulden drohen und die Staatsdefizite zu neuen Friedensrekorden gezwungen werden.

Foto: Shutterstock

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