6. Mai 2020, 13:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

IntReal mit 14 neuen Fonds im ersten Quartal 2020

Trotz der beginnenden Corona-Krise hat die Service-KVG IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH im ersten Quartal 2020 insgesamt 14 neue Fonds aufgelegt. Für das Q2 erwartet das Unternehmen “eher stagnierende Zahlen”.

2020 05 06 Foto Michael-Schneider Copyright-INTREAL in IntReal mit 14 neuen Fonds im ersten Quartal 2020

Michael Schneider, Geschäftsführer IntReal, hat im ersten Quartal 20 neue Mitarbeiter eingestellt.

IntReal administriert nun 175 Fonds, teilt das Unternehmen mit. 72 neue Objekte wurden im ersten Quartal 2020 angebunden, womit die Anzahl der verwalteten Immobilien von 1.331 (Q4 2019) auf 1.403 anstieg. Das Gesamtvolumen der Assets under Administration (AuA) wuchs von 31,1 Milliarden Euro um 2,2 Milliarden Euro auf insgesamt 33,3 Milliarden Euro. IntReal hat im ersten Quartal 20 neue Mitarbeiter eingestellt, ihre Mitarbeiterzahl erhöht sich auf insgesamt 310.

Michael Schneider, Geschäftsführer der IntReal: “Die IntReal hat ein starkes erstes Quartal hinlegen können – trotz der im März absehbaren und spürbaren Folgen der Corona-Krise. Aufgrund der Pandemie gehen wir für das zweite Quartal eher von stagnierenden Zahlen aus, sehen aber auch, dass die Assetklasse Immobilien in der Krise wie auch danach ihre Bedeutung im Anlageuniversum sowohl der privaten wie institutionellen Anleger behaupten oder sogar steigern kann.”

Service-KVG und KVG-Services

Das Wachstum verteilt sich wie folgt: Das Segment Partnerfonds für nationale und internationale Asset Manager, also das klassische Geschäft als Service-KVG, wuchs im ersten Quartal 2020 um mehr als 1,5 Milliarden Euro auf 20,1 Milliarden Euro. Damit erreichte Intreal in diesem Geschäftsfeld bereits zum 31. März 2020 die Hälfte des Wachstums des Gesamtjahres 2019. Mit einem Anteil von etwa 60 Prozent an den gesamten AuA bleiben die Partnerfonds der wichtigste Geschäftsbereich.

Auch die KVG-Services waren im ersten Quartal stark nachgefragt, so die Mitteilung. In diesem Geschäftsbereich übernimmt Intreal alle Back-Office-Tätigkeiten für andere Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGs), damit diese in einem Umfeld zunehmender Kosten für Regulierung an Effizienz gewinnen. Dieses Segment wuchs im ersten Quartal um 0,5 Milliarden Euro auf 13,2 Milliarden Euro.

Foto: IntReal

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Führungswechsel bei Mobilversichert

Sechs Jahre nach dem Startschuss verlässt Gründer und CEO Manuel Ströh zum 31. Mai 2020 die Munich General Insurance Services GmbH, die unter der Marke Mobilversichert bekannt ist. Das Brokertech wurde im Februar 2019 von Prinas Montan GmbH, einer Tochter der Degussa Bank, erworben. Der Weggang von Ströh geschieht nach Unternehmensangaben in beiderseitigem Einvernehmen.

mehr ...

Immobilien

Ferienimmobilien: Mallorca bleibt sicherer Hafen im Mittelmeer

Gute Nachrichten für Urlauber und Immobilienbesitzer auf Mallorca: Die beliebte Baleareninsel ist ab 1. Juli wieder ohne Reiseeinschränkung für internationale Besucher geöffnet. Das Interesse der Immobilieninvestoren an der Mittelmeerinsel ist trotz Corona nicht eingebrochen.

mehr ...

Investmentfonds

Die große Loslösung der Märkte von der Realität – was das für Anleger bedeutet

Pascal Blanqué, Group Chief Investment Officer, und Vincent Mortier, Deputy Group Chief Investment Officer, und Ihr Team haben auch für Juni wieder einen Blick auf die Märkte geworfen und vier Verhaltenstipps formuliert.

mehr ...

Berater

Fuest: Soli-Senkung vorziehen

Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, hat vorgeschlagen, die Senkung des Solis auf den 1. Juli vorzuziehen, den Unternehmen eine erweiterte Verlustverrechnung zu ermöglichen und die öffentlichen Investitionen vorübergehend zu erhöhen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bisher kaum Corona-Prospektnachträge bei Publikums-AIFs

Nur drei Prospekte von geschlossenen alternativen Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger, die vor der Corona-Krise aufgelegt wurden und sich noch in der Platzierung befinden, wurden bislang durch spezielle Risikohinweise zu den möglichen Folgen der Pandemie ergänzt.

mehr ...

Recht

BGH-Urteil: Makleraufträge dürfen sich ohne Kündigung automatisch verlängern

So gut wie alle Maklerverträge enthalten Verlängerungsklauseln – und daran ist in vielen Fällen auch nichts auszusetzen. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied am Donnerstag, dass Immobilienmakler ihre Auftraggeber grundsätzlich über ein halbes Jahr hinaus an sich binden dürfen. Verträge, die sich ohne Kündigung automatisch immer weiter verlängern, seien zumindest dann unbedenklich, wenn der neue Zeitraum nicht mehr als die Hälfte der Grundlaufzeit beträgt, also höchstens drei Monate. (Az. I ZR 40/19)

mehr ...