10. Juni 2020, 13:02
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Mit Sparplänen gegen die Achterbahnfahrt an den Börsen

Nach den Turbulenzen an den Finanzmärkten im März haben sich die Aktienmärkte rasch wieder erholt. Der deutsche Aktienmarkt etwa notiert derzeit wieder auf dem Niveau wie vor der Corona-Krise. Wer nach dem Kurseinbruch nun den Wiedereinstieg an der Börse verpasst hat, sollte sich nicht ärgern. Es gehört zu den klassischen Börsenweisheiten, dass an der Börse nicht geklingelt wird – weder zum Einstieg noch zum Ausstieg. Das Markt-Timing ist für Privatanleger wie für Profis bekanntlich schwierig. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

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Für einen langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien ist der richtige Einstiegszeitpunkt auch gar nicht entscheidend. Eine Reihe von Untersuchungen zeigen, dass nur an wenigen Tagen im Jahr hohe Renditen erzielt werden. Da niemand vorhersagen kann, wann diese Tage sind, ist es für Privatanleger sinnvoller, über alle Marktzyklen hinweg etwa über einen Sparplan investiert zu sein. Beim Vermögensaufbau ist Ausdauer also wichtiger als der Zeitpunkt. Sparer sind daher gut beraten, ihr Geld möglichst lange für sich arbeiten zu lassen.

Wem das Risiko einer Direktanlage in Aktien zu hoch ist und wer die Wahl eines geeigneten Ein- und Ausstiegszeitpunkts umgehen will, kann über einen Sparplan beispielsweise in Aktienfonds investieren. Ein Fondssparplan schaltet außerdem Emotionen wie Angst und Gier aus. Der Anleger kauft automatisch Monat für Monat zum vereinbarten Betrag Fondsanteile. Sparpläne besitzen also einen Disziplinierungseffekt und bringen Konstanz in den Vermögensaufbau.

Der Anleger muss monatlich auch keine großen Summen investieren. Investmentfonds eignen sich grundsätzlich für jedes Budget. Bereits ab 25 Euro monatlich lässt sich ein Fondssparplan abschließen. Fondssparpläne sind zudem flexibel. Die Raten lassen sich beliebig und kostenlos erhöhen, reduzieren oder wenn nötig, für einen bestimmten Zeitraum aussetzen.

Foto: Shutterstock

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