30. April 2020, 18:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuer Asien-Vorstand der Deutschen Bank

Alexander von zur Mühlen folgt Werner Steinmüller als Asien-Vorstand der Deutschen Bank.

109378970 in Neuer Asien-Vorstand der Deutschen Bank

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat Alexander von zur Mühlen mit Wirkung zum 1. August 2020 zum Mitglied des Vorstands berufen. Er übernimmt die Verantwortung für das Asien-Pazifik-Geschäft der Bank, das bislang Werner Steinmüller verantwortete. Steinmüller scheidet zum 31. Juli aus dem Vorstand aus und geht in den Ruhestand, wird die Bank aber noch bis zum Jahresende als Berater begleiten.

„Werner Steinmüller hat in seinen fast 30 Jahren bei der Deutschen Bank wesentliche Teile des Konzerns mitgeprägt. Sowohl die Transaktionsbank, die er lange Zeit geleitet hat, als auch das zuletzt von ihm verantwortete Asiengeschäft spielen für die Zukunft der Deutschen Bank eine zentrale Rolle“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Achleitner. „Wir danken Werner Steinmüller für seinen unermüdlichen Einsatz für die Deutsche Bank und ihre Kunden. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm alles Gute.“

Alexander von zur Mühlen stieg 1998 nach seinem Betriebswirtschaftsstudium bei der Deutschen Bank ein. Nach verschiedenen Stationen in der Investmentbank, zuletzt als Co-Chef des Anleihengeschäfts (Debt Capital Markets) in Europa, berief ihn der Konzern 2009 zum Treasurer. In dieser Funktion steuerte er unter anderem das Kapital, die Liquidität und die Finanzierung der Bank. Nach einem Jahr als Co-Leiter für das weltweite Kapitalmarktgeschäft wurde er im Sommer 2018 Strategiechef der Bank. In dieser Funktion war er maßgeblich daran beteiligt, eine mögliche Fusion mit der Commerzbank Anfang 2019 zu prüfen sowie die im Sommer 2019 vorgestellte Strategie vorzubereiten.

„Mit Alexander von zur Mühlen haben wir einen hervorragenden internen Nachfolger für Werner Steinmüller gefunden“, sagte Achleitner weiter. „Als ausgewiesener Stratege und international erfahrener Kapitalmarktexperte bringt er alle Voraussetzungen mit, um unser Geschäft in der Region Asien-Pazifik weiterzuentwickeln und unsere regionale Strategie weiter voranzutreiben. Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.“

Foto: Picture-Alliance

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Führungswechsel bei Mobilversichert

Sechs Jahre nach dem Startschuss verlässt Gründer und CEO Manuel Ströh zum 31. Mai 2020 die Munich General Insurance Services GmbH, die unter der Marke Mobilversichert bekannt ist. Das Brokertech wurde im Februar 2019 von Prinas Montan GmbH, einer Tochter der Degussa Bank, erworben. Der Weggang von Ströh geschieht nach Unternehmensangaben in beiderseitigem Einvernehmen.

mehr ...

Immobilien

Ferienimmobilien: Mallorca bleibt sicherer Hafen im Mittelmeer

Gute Nachrichten für Urlauber und Immobilienbesitzer auf Mallorca: Die beliebte Baleareninsel ist ab 1. Juli wieder ohne Reiseeinschränkung für internationale Besucher geöffnet. Das Interesse der Immobilieninvestoren an der Mittelmeerinsel ist trotz Corona nicht eingebrochen.

mehr ...

Investmentfonds

Die große Loslösung der Märkte von der Realität – was das für Anleger bedeutet

Pascal Blanqué, Group Chief Investment Officer, und Vincent Mortier, Deputy Group Chief Investment Officer, und Ihr Team haben auch für Juni wieder einen Blick auf die Märkte geworfen und vier Verhaltenstipps formuliert.

mehr ...

Berater

Fuest: Soli-Senkung vorziehen

Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, hat vorgeschlagen, die Senkung des Solis auf den 1. Juli vorzuziehen, den Unternehmen eine erweiterte Verlustverrechnung zu ermöglichen und die öffentlichen Investitionen vorübergehend zu erhöhen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bisher kaum Corona-Prospektnachträge bei Publikums-AIFs

Nur drei Prospekte von geschlossenen alternativen Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger, die vor der Corona-Krise aufgelegt wurden und sich noch in der Platzierung befinden, wurden bislang durch spezielle Risikohinweise zu den möglichen Folgen der Pandemie ergänzt.

mehr ...

Recht

BGH-Urteil: Makleraufträge dürfen sich ohne Kündigung automatisch verlängern

So gut wie alle Maklerverträge enthalten Verlängerungsklauseln – und daran ist in vielen Fällen auch nichts auszusetzen. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied am Donnerstag, dass Immobilienmakler ihre Auftraggeber grundsätzlich über ein halbes Jahr hinaus an sich binden dürfen. Verträge, die sich ohne Kündigung automatisch immer weiter verlängern, seien zumindest dann unbedenklich, wenn der neue Zeitraum nicht mehr als die Hälfte der Grundlaufzeit beträgt, also höchstens drei Monate. (Az. I ZR 40/19)

mehr ...