21. September 2020, 13:37
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Ninty One sieht bei Aktien die Schwellenländer ganz vorne

Im Aktienbereich bieten der Fondsgesellschaft Ninety One zufolge aktuell vor allem Schwellenländerwerte interessante Anlagemöglichkeiten. Daher bevorzugt die Gesellschaft entsprechende Aktien momentan gegenüber europäischen und US-Werten. Zur Begründung verweisen die Experten unter anderem auf die bislang effektivere Bekämpfung der Corona-Krise in den Emerging Markets, verglichen mit anderen Regionen.

EM-Schild in Ninty One sieht bei Aktien die Schwellenländer ganz vorne

„Zudem haben sich die fundamentalen Unternehmensdaten als robuster erwiesen, in Verbindung mit stärkeren Bilanzen“, schreibt Philip Saunders, Co-Leiter Multi-Asset Growth bei Ninety One, in einem aktuellen Kommentar. Schwellenländer böten nach wie vor mehr Wachstumschancen als andere Märkte, und lokale Unternehmen könnten diese in besonderer Weise für sich nutzen. „Der positive fundamentale Ausblick wird verstärkt durch sehr attraktive relative Bewertungen.“

Asien chancenreich

Innerhalb der Emerging Markets hält Ninety One insbesondere Asien für aussichtsreich. Der Corona-bedingte Wachstumsschock habe die Region hart getroffen, aber das Wachstum kehre rasch zurück. Zudem seien die Bewertungen interessanter als in anderen Emerging Markets. Saunders begründet dies wie folgt: „Der Wachstumszyklus dürfte früher als in anderen Regionen seinen Boden finden. Damit dürften die Bewertungen relativ betrachtet zunehmend attraktiver werden, sobald sich Cashflows und Gewinne erholen.“ Zudem bleibe die wachsende Mittelschicht als langfristiger Katalysator intakt.

Positiv für japanische Aktien

Positiv gestimmt ist Ninety One auch für japanische Aktien, die im Vergleich zu europäischen und US-Werten aktuell ebenfalls übergewichtet sind. Denn die Corona-bedingten Einschnitte in die Wirtschaft seien bislang nicht so tief wie in anderen Regionen, was die Grundlage für eine schnelle positive Kehrtwende schaffe. „Die Profitabilität ist zwar zurück gegangen“, räumt Saunders ein. „Aber der Boden könnte nah sein, und am Trend hin zu einem besseren Kapitaleinsatz hat sich nichts geändert.“ Zudem seien langfristige Trends wie der verstärkte Shareholder-Fokus und eine verbesserte Unternehmensführung (Corporate Governance) positiv zu bewerten.

Foto: Shutterstock

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