3. Februar 2020, 14:19
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Solarindustrie verschlingt Silber

In der EU war das vergangene Jahr eines der besten für Solaranlagen. Bis 2030 soll mehr Energie aus der Sonnenkraft entstehen als aus anderen Quellen. Was das für Anleger bedeutet.

Silber in Solarindustrie verschlingt Silber

In der Photovoltaiktechnik spielt der Rohstoff Silber, dessen Gesamtproduktion zu rund 55 Prozent sowieso in der Industrie verarbeitet wird, eine immens wichtige Rolle. In 2010 ist die Nachfrage nach Sonnenenergie in der EU stark angewachsen, ebenso im Jahr 2019. So wurden geschätzte 96 Millionen Unzen Silber im vergangenen Jahr in der Solarbranche verbraucht, damit zwei Millionen Unzen mehr als im Jahr 2018.

Rund 16,7 Gigawatt wurden 2019 in der EU installiert. Dies stellt gegenüber 2018 eine Steigerung von 104 Prozent dar. Besonders eifrig waren Deutschland, Spanien, Frankreich, die Niederlande und Polen. Eine Vervierfachung der installierten Megawatt-Leistung verzeichnete dabei Polen.

Die Gründe liegen auf der Hand. Sonnenenergie ist im Vergleich zu anderen Möglichkeiten der Stromerzeugung meist kostengünstiger. Auch gilt es in der EU die Klima- und Energiepolitikvorgaben zu erreichen. Dazu gehört neben der Senkung der Treibhausemissionen um mindestens 40 Prozent auch die Erhöhung der Energie aus erneuerbaren Quellen. Diese soll um mindestens 32 Prozent bis 2030 steigen.

Aber auch andere Länder wie China, Japan oder die USA setzen immer mehr auf Energie aus der Sonne. Diese Entwicklung sollte dem Silberpreis und damit auch den Silbergesellschaften guttun.

Ein seit Jahren erfolgreich Silber produzierendes Unternehmen ist laut Swiss Resource Capital AG (SRC) Endeavour Silver mit seinen Silberminen in Mexiko. Für 2020 wird mit einer Produktionssteigerung gerechnet. Ebenfalls in Mexiko sei Discovery Metals vertreten. Dort wird laut SRC mit dem Codero-Projekt eines der größten Silberprojekte auf der Welt entwickelt. Weitere Silberminen in Mexiko und das Silber-Zink-Blei-Projekt Coahuila runden das Portfolio von Discovery Metals ab.

Foto: Shutterstock

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