22. September 2020, 14:33
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Tech-Aktien: Nur überbewertet oder sogar schon eine Blase?

75 Prozent der internationalen Portfoliomanager betrachten den rasanten Aufschwung der Tech-Aktien argwöhnisch. Zahlreiche professionelle Anleger halbierten zuletzt nahezu ihre Investitions-Quote, hierbei wurden zahlreiche Tech-Titel veräußert. Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, sehen manche Parallelen zur Dot-Com-Blase der Jahrtausendwende. Andere sehen hingegen eine gesunde Korrektur.

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Noch Anfang Mai gab es unter den Vermögensverwaltern eine deutliche Präferenz gegenüber Tech-Titeln. 35 Prozent dieser waren der Überzeugung, dass man die Aktien „stark zukaufen“ müsse, wie die Infografik aufzeigt. 41 Prozent sprachen sich hingegen für einen moderaten Zukauf aus. Dass die Anleger den Worten auch Taten folgen ließen, zeigt die Kursentwicklung einiger Konzerne. So kletterte der Preis der Apple Aktien im 6-Monats-Rückblick beispielsweise um 74,9 Prozent nach oben.

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Indes zeigen Google-Auswertungen, dass die Nachfrage nach Technologie-Aktien neue Höhen erklimmt. Der Google-Trend-Score für das Suchbegriffspaar „Tech-Aktien“ notiert bei dem Höchstwert 100. Zu keinem Zeitpunkt innerhalb des letzten Jahres suchten in der Bundesrepublik mehr Menschen nach den entsprechenden Wertpapieren. Die hohe Nachfrage schlägt sich auch in der Marktkapitalisierung wider. Allein die börsennotierten US-Tech-Konzerne sind in Summe 9,1 Billionen US-Dollar schwer. Dies ist mehr als der gesamte europäische Aktienmarkt.

US-Techs vor der Korrektur?

„In den vergangenen Monaten gehörten insbesondere die US-Größen aus dem Bereich Technologie zu den größten Profiteuren der Krise“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Nun scheint sich das Blatt zu wenden. Allerdings scheint einiges dafürzusprechen, dass es sich hierbei lediglich um eine gesunde Korrektur handelt, und nicht um das Platzen einer etwaigen Blase“.

Foto: Shutterstock

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