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VanEck: Ein goldener Stern für die andere Junior-Klasse

In seinem aktuellen Goldkommentar ist Joe Foster, Portfoliomanager bei VanEck, nach wie vor der Ansicht, dass Gold in den nächsten 12 Monaten den Preis von 2.000 US-Dollar pro Unze testen dürfte, während sich die globale Rezession entwickelt, die Pandemie ihren Lauf nimmt und viele Unternehmen und Haushalte Schwierigkeiten haben, zur Normalität zurückzukehren.

Angepasste Geschäftstätigkeit unterstützt positive langfristige Aussichten

Einen weiteren starken Monat verzeichneten Goldunternehmen. Die Ergebnisse des ersten Quartals entsprachen im Allgemeinen den Erwartungen, während die Auswirkungen der COVID-bezogenen Schließungen laut Foster im zweiten Quartal voll zum Tragen kommen werden. Die weltweite Produktion dürfte im April nur zu 12 Prozent stillgestanden haben und mittlerweile wieder fast komplett hochgefahren sein, da die Unternehmen ihr Betriebsverhalten schnell angepasst haben – was allerdings zu erhöhten Kosten führt.

„Die Fusions- und Akquisitionstätigkeit in der Branche setzt sich in einem gemäßigten Tempo fort“, sagt Foster. Im gegenwärtigen Bullenmarkt sind Fusionen unter Gleichen häufiger geworden, weil die Unternehmen Wege finden, den Wert und die Aktionärsrenditen zu steigern, anstatt zu viel Geld auszugeben, um schlichtweg nur die Unzen-Produktion anzukurbeln.

Junior-Entwickler erwachen im Mai zum Leben

In einem Bullenmarkt bewegen sich in der Regel zuerst die Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung, gefolgt von einer stärkeren Performance der mittleren und kleinen Unternehmen bei einem voranschreitenden Markt. Die Performanceverzögerung zwischen den großen und kleineren Unternehmen wird normalerweise in Wochen gemessen, jedoch wartet Foster nach einem Jahr immer noch darauf, dass sich die kleineren Unternehmen überdurchschnittlich entwickeln.

Eine Klasse kleiner Unternehmen sind laut Joe Foster sogenannte Junior-Entwickler – Unternehmen, die Risiken eingehen, um die Goldminen der Zukunft zu finden und zu erschließen. „Die meisten werden ihr Ziel nicht erreichen, aber einige werden Erfolg haben und spektakuläre Renditen erzielen, lange bevor sie für die passiven Indexfonds in Frage kommen“, erklärt Foster. „Als aktive Portfoliomanager sind wir bestrebt, Junior-Entwickler mit Projekten zu identifizieren, die sich zu rentablen Minen entwickeln, die über 100.000 Unzen pro Jahr produzieren können.“ Wie es scheint, hat sich die Geduld ausgezahlt, denn im Mai sind laut Foster viele Junior-Entwickler zum Leben erwacht.

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