15. September 2020, 14:07
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Wasserstoff-Autos: Knapp ein Drittel der Deutschen setzt auf die Zukunft der Mobilität

Rund 30 Prozent der Deutschen würden sich zu bezahlbaren Preisen ein Wasserstoff-Fahrzeug kaufen. Bei den Männern beträgt der Anteil sogar 38 Prozent. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor. Ferner zeigt sich, dass auch die Börsianer von der Technologie überzeugt sind: Knapp 4 von 5 glauben, dass Wasserstoff die Technologie der Zukunft ist.

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Das Wasserstoffauto “Mirai” von Toyota. Während Japan bereits in der Zukunft angekommen ist, beschäftigen sich Autobauer im Westen noch mit der rückschrittlichen Elektromobilität.

Wie die Infografik aufzeigt, steigt nicht nur die Beliebtheit, sondern auch die Nachfrage stark an. Immer mehr Menschen suchen via Google nach „Wasserstoff“ und „Wasserstoff Aktien“. Im Juni dieses Jahres erreichte die relative Nachfrage den bisherigen Spitzenwert. Der Google-Trend-Score notierte bei 100, nie suchten mehr Menschen nach den genannten Suchbegriffen.

Indes befindet sich Deutschland in puncto Wasserstoff-Tankstellen bei einem europäischen Vergleich unangefochten auf der ersten Position. Aktuell sind 85 der Tankstellen in Betrieb. Seit dem Jahr 2016 hat sich die Anzahl um 325 Prozent erhöht. Auf dem zweiten Platz landet Dänemark, hier sind es lediglich 6 Stück.

Unterdessen zählen Wasserstoff-Aktien zu den großen Gewinnern der Stunde. Der Börsenwert von ITM Power erhöhte sich binnen des letzten Jahres um 467,5 Prozent. Auch Nel, PowerCell sowie Ballard konnten Zugewinne in Höhe von über 150 Prozent verbuchen. Indizes wie der Dow Jones oder DAX kletterten im selben Zeitraum lediglich um 6,5 bzw. 4,8 Prozent nach oben.

“Ungeachtet der jüngsten Korrektur erfreuen sich Wasserstoff-Aktien nach wie vor großer Beliebtheit”, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. “Die Rallye wird nicht zuletzt auch von privaten Investoren getragen. Auch die Förderungen der Technologie seitens der Politik spielen hierbei eine Rolle”. 

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Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Eine gute Idee, an sich, aber sehr problematisch und sehr Energieaufwändig ist das Betanken der Autos. Wesentlich sinnvoller sind synthetische Kraftstoffe in Verbindung mit Energierückgewinnung der Bremsernergie. Oh, und ein generelles Tempolimit von 130 km/h würde zusätzlich den Schadstoffaustausch reduzieren…

    Kommentar von Nils Fischer — 18. September 2020 @ 13:31

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