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US-Arbeitsmarktdaten drücken Goldkurs

Der aktuelle US-Arbeitsmarktbericht hat bei Investoren Hoffnung auf ein Anziehen der Konjunktur entfacht. Das würde den Währungshütern Spielräume eröffnen, die Geldschleusen zu schließen. Konsequenz: Der Dollar legte zu, Gold verlor deutlich.

Mit besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten haben die USA den Dollar heute auf eine Mini-Rally geschickt. Die US-Valuta legte zum Euro um bis zu 1,5 Prozent auf 1,4837 zu, zum Yen bis zu 2,8 Prozent auf 90,77 Yen. Im Gegenzug büßte der Goldpreis deutlich ein: Die Feinunze verlor mehr als sechs Prozent und fiel zwischenzeitig auf 1.151,60 Dollar. Noch am Donnerstag lag der Kurs bei über 1.200 Dollar [1].

Investoren spekulieren auf einen Aufschwung der US-Wirtschaft, der die Notenbank früher als erwartet veranlasst, ihre Geldpolitik zu normalisieren und Liquidität aus dem Markt zu ziehen. Ein Ende des expansiven Kurses würde helfen, das Vertrauen in den Dollar zu stabilisieren, der seit Monaten erheblich an Wert verliert. Dollar- und Gold-Kurs korrelieren für gewöhnlich negativ miteinander. (hb)