Europas Büromärkte mit unterschiedlicher Dynamik

„Der Moskauer Büroimmobilienmarkt ist von großer Volatilität gekennzeichnet „, kommentiert Hettrich die Ergebnisse von King Sturge Research. „Während der Flächenumsatz 2009 um etwa 80 Prozent einbrach, ist er im ersten Halbjahr 2010 mit rund 450.000 Quadratmetern bereits fast doppelt so hoch wie im vergangenen Jahr.“ Für das Gesamtjahr 2010 wird ein Aufwärtstrend auf rund 1,2 Millionen Quadratmetern erwartet. Außerhalb der genannten Hotspots werden sich die Märkte vermutlich bis Ende des Jahres bei gedämpftem Wachstum stabil entwickeln.

Londoner West End führt Entwicklung der Bürospitzenmieten an

Während die Leerstandsquoten in den europäischen Märkten krisenbedingt 2008/2009 stiegen, stabilisieren sie sich aktuell in Westeuropa bei etwa zehn Prozent des Bestands, in Zentral- und Osteuropa bei rund 16 Prozent. „Das Leerstandsniveau in Europa wird durch die Kombination aus verbesserter Nachfrage und begrenztem neuen Angebot voraussichtlich im kommenden Jahr sinken“, so Hettrich. Die geringere Verfügbarkeit von Büroflächen zeichnet sich in einigen größeren Zentren Westeuropas bereits in der Entwicklung der Spitzenmieten ab.

Im Londoner West End stiegen die Spitzenmieten laut King Sturge um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegen aktuell bei 73,80 Euro pro Quadratmeter und Monat. Die zweithöchsten Spitzenmieten werden in Genf mit 71,70 Euro pro Quadratmeter und Monat erzielt. Pariser Büroflächen verzeichnen mit 58,30 Euro pro Quadratmeter und Monat den ersten Anstieg seit zwei Jahren. London City erreicht mit 52,20 Euro pro Quadratmeter und Monat die vierthöchsten Bürospitzenmieten in Europa.

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