13. Juli 2016, 10:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Einigung im Tarifstreit: Bank-Beschäftigte erhalten mehr Geld

Die Beschäftigten der öffentlichen und privaten Banken bekommen mehr Geld. Die Tarifparteien einigten sich in der vierten Verhandlungsrunde am Dienstagabend in Wiesbaden auf einen neuen Gehaltstarifvertrag mit einer Laufzeit von 33 Monaten bis Ende Januar 2019, wie die Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi mitteilten.

Einigung im Tarifstreit: Bank-Beschäftigte erhalten mehr Geld

Die Beschäftigten der öffentlichen und privaten Banken bekommen mehr Geld. Darauf einigten sich die Tarifparteien.

Die Gehälter für die mehr als 200.000 Beschäftigten werden demnach in drei Stufen erhöht: ab Oktober 2016 um 1,5 Prozent, ab Januar 2018 um 1,1 Prozent und ab November 2018 erneut um 1,1 Prozent. Auszubildende erhalten ab Oktober 2016 eine Gehaltserhöhung um 50 Euro.

Verdi hatte 4,9 Prozent mehr Geld verlangt. Für Auszubildende forderte sie 80 Euro mehr. Die Arbeitgeber hielten dagegen, der Spielraum sei wegen des Zinstiefs begrenzt. Digitalisierung und schärfere Regulierung trieben zudem die Kosten. Es kam in etlichen Bundesländern zu Warnstreiks.

Tarifabschluss nur “mit großen Anstrengungen”

Zur Einigung teilte der Verhandlungsführer der Banken-Arbeitgeber, Heinz Laber, mit: “Angesichts der angespannten Branchenlage liegt dieser Abschluss an der Belastungsgrenze und ist nur durch die lange Laufzeit gerade noch vertretbar.”

Verdi-Verhandlungsführer und Bundesvorstandsmitglied Christoph Meister erklärte: “Die Arbeitgeber haben ihre Branche als Krisenbranche dargestellt und ein Bild der Düsternis für die Zukunft gezeichnet.” Der Tarifabschluss sei nur “mit großen Anstrengungen” erreichbar gewesen.

Beide Seiten vereinbarten den Angaben zufolge überdies, außerhalb der regulären Gehaltstarifrunde über eine grundlegende Neuordnung des Tarif-Entgeltsystems und über eine attraktivere Ausbildung in Banken zu sprechen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Über ein Drittel kann die Garantieverpflichtungen nicht erfüllen

Bei 30 von 84 Lebensversicherern reichen die 2018 (2017: 39) erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Diese Unternehmen müssen dafür Erträge aus Risiko und Verwaltung in die Rechnung einbeziehen. Das zeigt die Policen Direkt-Analyse der aktuell veröffentlichten Zahlen zur Mindestzuführungsverordnung.

mehr ...

Immobilien

Betriebskostenabrechnung: 5 Tipps für Vermieter

Heizung, Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Versicherungen, Gebäudereinigung, Verwaltungskosten, Leerstand und mehr: Was ist umlagefähig, was nicht? Vor dieser Frage stehen Eigentümer von Mietimmobilien spätestens dann, wenn sie die jährliche Betriebskostenabrechnung erstellen und bestimmte Mindestanforderungen beachten müssen. Gerade Vermieter von kleineren Immobilien, die diese selbst verwalten, werden dabei vor einige Herausforderungen gestellt. Der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler fasst daher zusammen, was zu einer rechtssicheren und ordnungsgemäßen Betriebskostenabrechnung gehört.

mehr ...

Investmentfonds

Deutschland auf einem guten Weg zum “Krypto-Heaven”

Die Beschlussempfehlung des Finanzausschusses nach der gestrigen Sitzung schafft Klarheit zu einigen Fragen, die seit Veröffentlichung der Referenten- und Regierungsentwürfe diskutiert worden waren. Der Finanzausschuss spricht sich für eine Streichung des viel diskutierten „Trennungsgebots“ aus, wonach das Kryptoverwahrgeschäft und andere regulierte Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen nicht aus der gleichen rechtlichen Einheit heraus angeboten werden könnten.

mehr ...

Berater

Was Frauen gegen Altersarmut tun können

Nadine Kostka von der Finanzberatung Sommese gibt zehn Tipps für Frauen, um gezielt gegen Altersarmut vorzubeugen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marvest startet drittes Crowdinvesting-Projekt

Die auf den maritimen Sektor spezialisierte Online-Plattform Marvest hat ihr drittes Projekt für Investoren veröffentlicht. Die Anleger können über eine “Schwarmfinanzierung” in ein Darlehen für einen Mehrzweckfrachter investieren. 

mehr ...

Recht

Blitzer-Urteil: Messungen von privaten Dienstleistern sind rechtswidrig

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat in einer Grundsatzentscheidung bestätigt, dass Verkehrsüberwachungen durch private Dienstleister gesetzeswidrig sind und auf einer solchen Grundlage keine Bußgeldbescheide erlassen werden dürfen (Beschluss vom 6.11.2019, Az. 2 Ss-OWi 942/19).

mehr ...