24. September 2018, 17:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Am BaFin-Pranger: Totalausfall bei Döner-Darlehen

“Da es keine Insolvenzmasse gibt, fallen alle Darlehen der Noon Finance GmbH vollumfänglich aus”, heißt es in der Mitteilung. Dieses gelte sowohl für die Darlehensgeber der Nachrangdarlehen Typ A als auch für die Darlehensgeber der Nachrangdarlehen Typ B.

Noon Mediterranean hatte ihre Zinszahlungen und Rückzahlungen gegenüber der deutschen Gesellschaft bereits Anfang Dezember 2017 bis auf weiteres ausgesetzt. Daraufhin hat die Noon Finance ihrerseits Anfang Dezember 2017 ihre Zinszahlungen und Rückzahlungen gegenüber den Darlehensgebern der Nachrangdarlehen ebenfalls bis auf weiteres ausgesetzt und das öffentliche Angebot vorzeitig am 5. Dezember 2017 beendet, wie sie im Januar ebenfalls via BaFin mitgeteilt hat.

Pflichtmitteilung mit BaFin-Pranger

Sowohl die damalige als auch die heutige Mitteilung erfolgte jeweils gemäß Paragraf 11a Vermögensanlagengesetz. Demnach haben die Emittenten von Vermögensanlagen auch nach Abschluss der Emission die unangenehme Pflicht, jede Tatsache unverzüglich zu veröffentlichen, die „geeignet ist, die Fähigkeit des Emittenten zur Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber dem Anleger erheblich zu beeinträchtigen“.

Die Mitteilungen werden dann auch über die Website der BaFin verbreitet, also am “BaFin-Pranger”. Die inhaltliche Richtigkeit der veröffentlichten Tatsachen unterliegt nicht der Prüfung durch die BaFin. (sl)

Foto: Shutterstock

Mehr zum Thema BaFin:

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Risikolebensversicherung: Raucher zahlen ordentlich drauf

Wer einen Baukredit abzahlt oder Alleinverdiener der Familie ist, für den kann eine Risikolebensversicherung sinnvoll sein. Die Versicherung zahlt im Todesfall eine festgelegte Summe an die Hinterbliebenen. Finanztip hat die Preise für 30 Musterkunden für verschiedene Laufzeiten, Berufe und Hobbys abgefragt. Für eine Versicherungssumme von 200.000 Euro über 20 Jahre lagen die Beiträge meist zwischen 100 bis 400 Euro im Jahr – in einigen Fällen verlangten Anbieter aber mehr als 1.000 Euro. 

mehr ...

Immobilien

„Die traditionelle Innenstadt wird niemals sterben“

Die Hamburger Innenstadt benötigt dringend eine Reurbanisierung, da die Innenstadt an Attraktivität zum Wohnen verloren habe. Vier Schlüssel dienen zum Erfolg der Maßnahmen: Mehr Wohnen, Hotel, Gastronomie und Entertainment. Ein Kommentar von Richard Winter, Niederlassungsleiter von JLL Hamburg.

mehr ...

Investmentfonds

„Das Unternehmen ist das entscheidende Investment“

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint beinahe täglich größere Kreise zu ziehen und Anleger immer stärker zu verunsichern. Cash. sprach mit Thomas Lehr, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Flossbach von Storch, wie sich Anleger jetzt verhalten sollen und welcher Ausgang des Konflikts realistisch ist.

mehr ...

Berater

Pflegekosten: Nur jeder Zweite wäre bereit, Einkommen und Rücklagen zur Finanzierung einzusetzen

Zwei Drittel aller Deutschen unterschätzen den Anteil, den man für professionelle Pflege aus eigener Tasche bezahlen muss, so eine repräsentative Umfrage. Knapp jeder Zweite meint, dass die gesetzliche Pflegeversicherung alle Kosten trägt – ein fataler Irrtum.

mehr ...

Sachwertanlagen

Speziell für Stiftungen und institutionelle Anleger: Vollregulierter Zweitmarktfonds mit günstigem Risikoprofil

Die Bremer Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB Fondshaus bringt nach einer Reihe von Publikums-AIF erstmals einen Spezial-AIF für Stiftungen und institutionelle Anleger heraus. Neben sogenannten semiprofessionellen Anlegern können sich auch institutionelle Investoren ab einer Summe von 200.000 Euro am Spezial-AIF beteiligen.

mehr ...

Recht

Gesetzlicher Unfallschutz greift auch bei Probearbeit

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt auch an Probearbeitstagen. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel von Dienstag hervor.

mehr ...