Gekommen, um zu bleiben

Foto: Florian Sonntag
Frank Milewski, Cash.

Man mag es eigentlich nicht mehr hören. Das Leben in Deutschland scheint nur noch ein Thema zu kennen: Corona. Auch mehr als ein Jahr nach seinem ersten Auftreten, ist das Virus präsenter denn je. Es bestimmt unseren Tagesablauf in weiten Teilen und auch den Job, in dem viele frühere Tätigkeiten nach wie vor kaum möglich sind. Für die Sachwertebranche ist Corona Segen und Fluch zugleich. Warum?

Keine andere Assetklasse ist in diesen Wochen und Monaten so gefragt, wie das Sachwertinvestment. Insbesondere Immobilien können von der enormen Nachfrage profitieren. Aber auch das Segment Private Equity schwimmt auf der Erfolgswelle – speziell wenn der Fokus auf den Segmenten Healthcare und IT liegt. Letztgenanntes kommt auch noch im Corona-Kontext zum Tragen. Er hilft dabei, gänzlich neue Wege zum Kunden zu erschließen. Persönliche Treffen, die insbesondere beim Erstkontakt in der Vergangenheit als sehr wichtig erachtet wurden, finden – wenn überhaupt – nur noch in ganz geringer Zahl statt. Vieles muss digital abgewickelt werden.

Und wie fällt die Bilanz nach mehr als einem Jahr Corona aus? Überdurchschnittlich positiv, wer hätte das gedacht. Nahezu jedes Unternehmen begrüßt die Vorteile der Digitalisierung als weiteren sehr effi- zienten Kontaktweg zum Kunden. Und auch wenn der Online-Kanal nach der harten Pandemiephase in seiner Bedeutung wieder etwas zurücktreten wird, verschwinden wird er nicht. Er ist gekommen, um zu bleiben. Das gilt aber wohl leider auch für Corona, wenn auch weniger herausfordernd als aktuell.

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