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Wachsendes Interesse institutioneller Investoren an Sachwerten

Mehr als 60 Prozent der institutionellen Investoren rechnen in den nächsten drei Jahren mit einer zum Teil deutlichen Steigerung des Sachwertanteils im Portfolio. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Initiators Aquila Capital unter 54 institutionellen Investoren in Europa.

Laut Umfrage sind Immobilien bei institutionellen Investoren besonders beliebt.

44 Prozent der Befragten sind bereits mit über zehn Prozent ihres Vermögens in Sachwerten investiert. Ausschlaggebend für das gestiegene Interesse sind für jeweils 56 Prozent der institutionellen Investoren langfristig positive Cashflows sowie Inflationsschutz. Weitere 42 Prozent gaben die geringe Korrelation mit anderen Assetklassen und die damit verbundene Diversifikationseigenschaft von Sachwerten als Begründung an.

Immobilien bevorzugt

Besonders beliebt bei institutionellen Investoren sind laut Umfrage Immobilien: Für 33 Prozent weist dieses Asset in den kommenden fünf Jahren die interessantesten Opportunitäten auf. 18 Prozent setzen auf Infrastruktur-Investments, je 15 Prozent erwarten, dass Rohstoffe, Farmland und erneuerbare Energien die besten Anlagechancen bieten.

“Die Umfrage zeigt, dass sich institutionelle Investoren der Chancen bewusst sind, die Sachwerte im aktuellen Investitionsumfeld bieten. Daher richten sie ihre Asset-Allokation entsprechend aus. Allerdings verdeutlicht die Befragung auch, weshalb institutionelle Investoren mitunter noch zurückhaltend bei Investitionen in Sachwerte sind”, so Dr. Dieter Rentsch, geschäftsführender Gesellschafter von Aquila Capital.

55 Prozent der Befragten glauben, dass die fehlende Liquidität von Sachwertinvestments ein Investitionshindernis darstellen könnte. 33 Prozent vermuten mangelnde Inhouse-Expertise als Grund für zurückhaltende Investments. 30 Prozent führen als Begründung eine fehlende Performance-Historie bei Sachwerten an.

Mehrheit setzt auf Direktinvestments

Auf die Frage, welche Investmentvehikel sie nutzen, um an Sachwerten zu partizipieren, nannte die Mehrheit der Befragten (43 Prozent) Direktinvestments. 38 Prozent setzen auf spezialisierte Investmentfonds, gefolgt von geschlossene Fonds mit 32 Prozent. Auf Club-Deals/Co-Investments und Managed Accounts setzen jeweils 16 Prozent der institutionellen Investoren. 57 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Direktinvestments künftig die besten Opportunitäten im Sachwert-Segment bieten. (kb)

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