6. Juli 2016, 08:32
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G.U.B. Analyse: „B+++“ für MST Schiffsfonds

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den alternativen Investmentfonds (AIF) „Marguerita & Tanja Flex Carrier Package“ mit insgesamt 74 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „gut“ (B+++).

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Der Fonds investiert in Massengutfrachter (Bulker) , die speziell für den Transport von Flüssigkaolin ausgerüstet sind, aber auch in der herkömmlichen Bulkfahrt eingesetzt werden können.

Der Fonds der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) MST AIFM Eins Fondsmanager GmbH aus Schnaittenbach in Bayern investiert über zwei separate Fondsgesellschaften, an denen sich die Anleger parallel beteiligen, in zwei Massengutfrachter (Bulker) mit einer Tragfähigkeit von jeweils 27.500 Tonnen.

Die Schiffe sind speziell für den Transport von Flüssigkaolin ausgerüstet, können aber auch in der herkömmlichen Bulkfahrt eingesetzt werden. Die Mindesteinlage beträgt für beide Gesellschaften zusammen 28.000 US-Dollar. Ein Agio wird nicht erhoben.

Als Stärken/Chancen des Angebots sieht G.U.B. Analyse, dass die Reederei MST über Erfahrungen in dem speziellen Marktsegment verfügt und sich mit mindestens 11,2 Millionen US-Dollar Eigenkapital selbst an dem Fonds beteiligt. Einer der beiden Frachter wurde zudem bereits abgeliefert, MST hat beide Schiffe vorfinanziert und die Bankdarlehen wurden bereits zugesagt bzw. ausgezahlt.

Positiv bewertet G.U.B. Analyse daneben, dass fünf Jahre Erstbeschäftigung vertraglich vereinbart wurden, die Fondskosten moderat sind und die Konzeption unter dem KAGB erfolgte, also als voll regulierter Publikums-AIF.

Zu den Schwächen/Risiken zählt G.U.B. Analyse, dass eine detaillierte Leistungsbilanz/Track record von MST nicht vorliegt, keine Risikomischung erfolgt und die gesetzlich vorgeschriebenen Bewertungsgutachten noch nicht erstellt wurden. Durch eine flexible Rate sind auch während der Erstbeschäftigung Einnahmeschwankungen möglich.

Zudem ist der Wert der Spezialausrüstung für andere Nutzer fraglich und es besteht insofern eine Abhängigkeit von dem Vertragspartner der Erstbeschäftigung, zumal die Raten in der herkömmlichen Bulkfahrt derzeit deutlich unter dem Niveau der Prospektprognose liegen. Die Prognose ist teilweise ambitioniert und die KVG ist bei der Bafin lediglich registriert (keine Zulassung).

Die vollständige Analyse ist auf Anfrage über www.gub-analyse.de verfügbar. (sl)

 

G.U.B. Analyse ist Deutschlands ältestes Analysehaus für Sachwert-Emissionen – seit 1973 – und gehört als Marke des Deutschen Finanzdienstleistungs-Instituts GmbH (DFI) zu der Cash.Medien AG, die auch “Cash.” verlegt. G.U.B. Analysen sind auf Basis der Prüfung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nachweislich “WpHG-konform”.

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