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Hahn Gruppe meldet Wachstum und kündigt neue AIFs an

Die Hahn Gruppe konnte ihren Gewinn im Geschäftsjahr 2015 verdoppeln. Das Konzernergebnis nach Steuern beläuft sich auf 4,9 Millionen Euro, nach 2,4 Millionen Euro im Vorjahr.

Thomas Kuhlmann, Vorstand der Hahn Gruppe

Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Jahresende 2014 um 15 Prozent auf 40,5 Millionen Euro erhöht. In Verbindung mit einer Bilanzverkürzung stieg die Eigenkapitalquote auf 44,7 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent).

Das verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich auf 2,5 Milliarden Euro. Die Anzahl der privaten Anleger, die in mindestens einen Immobilienfonds der Hahn Gruppe investiert waren, stieg aufgrund der zwei Neuemissionen im Privatkundenbereich auf 3.787 Anleger (Vorjahr: 3.676).

Das Asset Management konnte 2015 rund 150.000 Quadratmeter Einzelhandelsflächen neu- und nachvermieten (Vorjahr: 193.000 Quadratmeter). Das Transaktionsvolumen konnte auf 360 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr: 242 Millionen Euro). Die Vermietungsquote lag zum Bilanzstichtag bei 96,5 Prozent (Vorjahr: 96,7 Prozent).

Das Ergebnis aus der Veräußerung und Vermittlung von Immobilien nahm im Geschäftsjahr 2015 von 3,2 Millionen Euro auf 4,4 Millionen Euro zu. Der Anstieg resultierte nach Angaben des Unternehmens im Wesentlichen aus Immobilien-Akquisitionen für institutionelle Vehikel sowie der Konzeption und vollständigen Platzierung von zwei Investmentvermögen im Privatkundenbereich.

Konstant hohe Nachfrage erwartet

Der Vorstand der Hahn Gruppe rechnet damit, dass aufgrund der niedrigen Verzinsung alternativer Investments und der hohen Volatilität an den Aktienmärkten das Interesse der institutionellen und privaten Anleger an professionell gemanagten Immobilieninvestments konstant hoch bleiben wird.

Im Segment mit institutionellen Kunden erwartet das Unternehmen auf dieser Grundlage in 2016 Neuinvestitionen mit einem Volumen von 190 Millionen Euro. Im Privatkundengeschäft ist beabsichtigt, mindestens zwei Publikums-AIFs mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 50 Millionen Euro neu aufzulegen.

Außerdem soll im zweiten Quartal ein Nachfolger für den Luxemburger Fonds Hahn FCP-FIS German Retail Fund starten. Im Gegensatz zum Hahn FCP wird es sich dabei um ein deutsches Fondsvehikel handeln. (kb)

Foto: Hahn Gruppe