Anzeige
23. Juni 2016, 10:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Anhaltende Konzentration im Geschäft mit Frachtcontainern

Die Margen im Massengeschäft mit Frachtcontainern geraten zunehmend unter Druck. Dies erklärte Marc Schumann, Geschäftsführer von Solvium Capital, in einem Vortrag vor dem Europäischen Finanzforum in Hamburg.

Unspecified in Anhaltende Konzentration im Geschäft mit Frachtcontainern

Marc Schumann, Geschäftsführer von Solvium Capital

Laut Schumann gehören rund die Hälfte aller 24 Millionen Frachtcontainer den Reedereien, die andere Hälfte den Vermietungsgesellschaften. 90 Prozent aller vermieteten Container gehörten zurzeit den Top-Ten-Vermietungsgesellschaften. Durch anhaltende Konzentration sei damit zu rechnen, dass bald 90 Prozent bei den Top Five lägen. Dieser Trend sei auch bei den großen internationalen Container-Reedereien zu beobachten.

Durch diese Konzentrationsprozesse seien die Margen unter Druck geraten, so Schumann. Das Geschäft zwischen Top-Reedereien und Top-Vermietungsgesellschaften sei ein Massenmarkt, in dem rein über den Preis verkauft werde. Höhere Margen seien für Vermieter mit mittelgroßen Reedereien und Logistikunternehmen zu erzielen, für die auch die weiteren Dienstleistungen eines Vermieters eine entscheidende Rolle spiele.

Preise für neue Container wieder gestiegen

Während der Markt der Frachtcontainer bis vor rund fünf Jahren mit Wachstumsraten weit über denen der Weltwirtschaft gewachsen sei, hätten sich die Werte in den letzten Jahren angeglichen und der Containerumschlag wachse nur noch mit dem Faktor 1,2 bis 1,4 zur Weltwirtschaft.

Ausgehend von anziehenden Stahlpreisen seien die Preise für neue Container in den letzten Monaten wieder gestiegen, die zuvor so günstig waren wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Dies sollte laut Schumann einen positiven Effekt für die erzielbaren Vermietungsraten haben. (kb)

Foto: Solvium

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Autonomes fahren: Deutsche wollen das Steuer (noch) nicht aus der Hand geben

Autonom fahrende Autos und LKW sind derzeit in der Erprobung und sie werden in nicht allzu ferner Zukunft auch auf den Straßen zu sehen sein. Für sinnvoll halten die Deutschen die neue Technik – gerade bei älteren Autofahrern sowie im Güterfernverkehr.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

Frankfurter Volksbank sieht sich durch weitere Fusionen gestärkt

Die Frankfurter Volksbank sieht sich durch zwei weitere Fusionen gestärkt für ein anhaltend schwieriges Umfeld mit niedrigen Zinsen und teurer Regulierung. Gemessen an der Bilanzsumme (11,6 Mrd Euro) sind die Frankfurter Deutschlands zweitgrößte Volksbank nach der Berliner Volksbank.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...