Capital Stage sichert sich 1,1 Gigawatt Solar-Projektvolumen

Der Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage hat heute den Abschluss einer strategischen Partnerschaft mit Solarcentury, einem der weltweit führenden Solarparkentwickler und -betreiber, bekanntgegeben.

Die ersten Projekte sind in Frankreich und Spanien geplant
Die ersten Projekte mit Solarcentury sind in Spanien, Niederlande und Frankreich geplant.

Mit dieser Partnerschaft sichere sich Capital Stage in den kommenden drei Jahren den Zugang zu Solarparks in Europa und Übersee mit einer Erzeugungsleistung von insgesamt rund 1,1 Gigawatt (GW). Damit verfüge das Unternehmen über das Potential, seine Erzeugungsleistung in den nächsten drei Jahren insgesamt von heute rund 1,4 GW auf rund 2,5 GW zu steigern.

In einem ersten Schritt erhält Capital Stage demnach exklusiven Zugang zu Solarpark-Projekten in Europa mit mehr als 360 Megawatt (MW). Zu den Projekten gehören ein 300-MW-Solarpark in Spanien, ein 46-MW-Solarpark in den Niederlanden und eine 17-MW-Solaranlage in Frankreich.

Weitere Projekte in Europa und Mexiko

Sämtliche Transaktionen stehen unter dem Vorbehalt einer Due Diligence-Prüfung durch Capital Stage. Das Investitionsvolumen dieser Solarparks in Europa beläuft sich inklusive der projektbezogenen Fremdfinanzierung auf rund 330 Millionen Euro.

Zudem erhält Capital Stage die Option, weitere geplante Solarpark-Projekte von Solarcentury mehrheitlich oder vollständig zu übernehmen. Hierbei handelt es sich um Parks mit zusätzlichen Kapazitäten von über 700 MW in Europa und Mexiko. Capital Stage erhält darüber hinaus einen ergänzenden Zugang zu dem britischen Zweitmarkt für Erneuerbare Energien, der sich sehr dynamisch entwickle. Großbritannien ist der Heimatmarkt von Solarcentury.

Mittelbar tangiert von dem Deal dürften weiterhin auch ehemalige Anleger von 20 Chorus-Fonds sein. Die Fonds wurden 2014 auf die Chorus Clean Energy AG verschmolzen, die im Oktober 2015 an die Börse gegangen ist und im September 2016 von Capital Stage übernommen wurde. (sl)

Foto: Shutterstock

 

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