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Windkraftanlagen in der Wüste Gobi

Im letzten Dezember machte der Hamburger Asset Manager MPC Capital mit einem Solarprojekt auf Jamaika von sich reden. Nun investiert das Unternehmen erneut an einem höchst ungewöhnlichen Standort.

MPC-Vorstand Roman Rocke: “Wichtiger Schritt zur Umsetzung unserer Infrastrukturstrategie.”

MPC Renewable Energies hat mit dem Projektentwickler Ferrostaal, dem dänischen Klimaschutzfonds (DCIF) und weiteren Partnern Vereinbarungen zur Finanzierung eines Onshore-Windparks mit rund 55 Megawatt in der Mongolei für rund 120 Millionen US-Dollar geschlossen, teilt MPC mit.

Die Europäische Investitionsbank und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung haben demnach für das Projekt langfristige Kredite in Höhe von 78,5 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt.

“Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung unserer Infrastrukturstrategie”, so Dr. Roman Rocke, Vorstandsmitglied der MPC Capital AG. “Es dokumentiert unsere Fähigkeit, innovative und komplexe Investment-Projekte in herausfordernden Marktsituationen zu realisieren.”

Baubeginn in Kürze

Der neue Windpark entsteht rund 460 Kilometer südöstlich der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator in der Wüste Gobi, so die Mitteilung. Der Bau werde in Kürze beginnen und soll bis Ende des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführte Windmessungen belegen die außerordentlich günstigen Bedingungen in diesem Bereich der Wüste Gobi, so MPC. Der Windpark werde nach seiner Fertigstellung mit 25 Turbinen und einer Jahresleistung von etwa 200 Gigawattstunden sauberer Energie der größte in der Mongolei sein.

Im vergangenen Dezember hatte MPC bereits Investitionen in der Karibik [1] angekündigt und sich zunächst an einem Solarprojekt auf Jamaika beteiligt. (sl)

Foto: MPC